08.11.2019

Hamburger Fußball-Verband trauert um Volker Kuntze-Braack

Volker Kuntze Braack 2012 mit der von ihm gestalteten AFC-Stadionzeitung

Es war ein Leben für den Fußball und seinen geliebten Handball. Nach einer längeren Leidenszeit ist Volker Kuntze-Braack am Mittwoch, 6.11.2019, eingeschlafen. Am 9. Dezember wäre er 85 Jahre alt geworden. Für seine großen Verdienste ernannte ihn Altona 93 zum Ehrenpräsidenten. Er kümmerte sich seit 1948 im Hintergrund um viele Belange des Vereins, wie Sponsorenbetreuung und Akquise, Integration und Flüchtlingsarbeit. 20 Jahre war er ehrenamtlicher Schriftwart und 18 Jahre ehrenamtlicher Geschäftsführer.

„VKB“, wie er von allen genannt wurde, hielt noch 2018 beim 125-jährigen Jubiläumsempfang seines AFC eine bewegende Rede im Altonaer Rathaus. Seine zweite große Liebe war der Handball. Hier engagierte er sich u.a. beim HSV Handball. Lange Jahre war er der Motor des Betriebssports bei Unilever.

Für seine Verdienste wurde Volker Kuntze-Braack mit der silbernen und goldenen Ehrennadel des Hamburger Fußball-Verbandes geehrt. Der Deutsche Fußball-Bund zeichnete ihn mit der DFB-Verdienstnadel aus.
HFV-Präsident Dirk Fischer sagte: „Volker Kuntze-Braack war die gute Seele von Altona 93 und für viele Menschen in seinem Leben, denen er mit Rat und Hilfe zur Seite gestanden hat. Er hat unser ehrendes Andenken verdient.“

Dr. Jürgen Mantell, Volker Kuntze-Braack und Bürgermeister Olaf Scholz - Fotos und Text C. Byernetzki

2016 ehrte ihn die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes, die er im Rathaus aus den Händen von Bürgermeister Scholz entgegen nahm.

Mit Volker Kuntze-Braack verliert die Hamburger Fußball-Familie einen ganz besonderen Menschen, Unterstützer und Freund. Er war immer ein gern gesehener Gast und im positiven Sinne ein Netzwerker, der für jeden immer ein gutes Wort hatte und mit seinem Esprit und seinen Ideen und seiner positiven Ausstrahlung bis zum Schluss mit Rat und Tat zur Seite stand.

Unser großes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen!

Tschüs VKB – wir werden Dich vermissen, aber nie vergessen!