Vergleichsspiele der DFB-Stützpunktspieler des Jahrgangs 2002

Am Samstag, den 14.06.2014, machten sich 12 unserer Stützpunktspieler auf den Weg nach Osterburg zum ersten Ländervergleich für den Jahrgang 2002. Um 15:00 Uhr begann die Eröffnungsfeier mit der Begrüßung aller Teams. Kurz zuvor wurden die Hamburger Jungs in eine Gruppe mit den Landesverbänden Bremen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gelost.

Im ersten Spiel erwarteten uns unsere Nachbarn aus Schleswig-Holstein. Von der ersten Minute an waren wir dem starken Gegner in sämtlichen Belangen unterlegen. Das schmeichelhafte Anschlusstor zum 1:2 Endstand hatten wir einem genialen Moment von Richard Wenzel zu verdanken, der eine Fehlstellung des gegnerischen Torwartes mit einem Chip aus ansehnlicher Distanz bestrafte.
Nach diesem ersten „Brett“ nutzten wir die 25-minütige Pause, um uns neu zu sortieren. Als nächstes ging es dann gegen den späteren Turniersieger Sachsen-Anhalt. Über die 20 Minuten konnten die Trainer und Kiebitze auf der Anlage eine hoch intensive und umkämpfte Partie verfolgen, die mit 0:0 endete. Die Erkenntnis, mit diesem Auftritt nun das Turnierniveau erreicht zu haben, überwog im Anschluss dem Ärger über ein nicht genutztes Chancenübergewicht.

Mit mehr Mut und Glauben an die eigenen Fähigkeiten dominierten wir im dritten Gruppenspiel die Stützpunktauswahl aus Bremen über die gesamte Distanz. Erfreuliche Kombinationen aus der Spieleröffnungssituation heraus paarten sich mit bedingungslosem Einsatz und gutem Umschaltspiel. Das 1:0 erzielte Peer Julius Mahncke, nachdem er durch einen geschickten Körperkontakt den letzten Bremer Verteidiger ins Leere handeln ließ, und sich somit freie Bahn zum Tor verschaffte. Wenig später erhöhte Tom Burmeister nach guter Vorlage von Peer zum verdienten Endresultat von 2:0.
Mit dem Rückenwind aus den beiden vorigen Spielen konnten unsere Hamburger Jungs im letzten Gruppenspiel gegen Niedersachsen von Anfang an zeigen, wer ins Halbfinale wollte. Das einzige Manko in den 20 Minuten war unser Umgang mit den erarbeiteten Torchancen. Das sollte sich jedoch nicht rächen: im Gegenteil, Niklas Bär erzielte in der zweiten Hälfte das langersehnte 1:0 per Hammervolley nach Kopfballvorlage von Colin Schlichtenberger, Erlösung und Endstand zugleich. Mit 7 Punkten und einem Torverhältnis von 4:2 wurden wir am Ende Gruppenzweiter und durften am Folgetag im Halbfinale gegen den vermeintlichen Turnierfavoriten aus Berlin antreten.

Trotz deutlich höherer Spielanteile für Berlin kam es in der ersten Hälfte zu wenig Torraumszenen und einem 0:0 Halbzeitstand. Mit zunehmender Spielzeit wurde Berlin sichtlich nervöser, was uns hochkarätige Konterchancen ermöglichte. Leider konnten wir diese nicht nutzen, um unserer Leistung die Krone aufzusetzen. Es kam, wie es kommen musste: Die Berliner machten aus ihrer ersten Torgelegenheit in der zweiten Hälfte das 0:1 durch einen abgefälschten Schuss aus Strafraumdistanz. Von dem Rückstand konnten wir uns in der Schlussphase nicht mehr erholen.
Im Spiel um Platz 3 und unserem letzten Auftritt in Osterburg mussten wir uns dem Landesverband Brandenburg im Elfmeterschießen geschlagen geben. Über die reguläre Spielzeit erkämpften wir uns ein 0:0, was wir unter anderem auch unserem überragenden Torwart Gian-Luca Graefe zu verdanken hatten.

Am Ende steht der 4. Platz für Hamburg. Wir blicken auf einen beherzten und stabilen Auftritt unserer 12 kleinen Talente zurück, die mit den gesammelten Erfahrungen gestärkt ihre weiteren Aufgaben angehen werden.
Loic & Simon

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