Schiedsrichter-Beobachter des VSA bestens geschult

Die Schiedsrichterbeobachter des VSA Hamburg (Ober-, Landes- und teilweise Bezirksliga) wurden Ende Juli in zwei Tageslehrgängen mit aktuellen Informationen fit für die Saison 2013/14 gemacht.
Am Samstag fand der Lehrgang für Beobachter des Ober-, Landesliga- sowie des VSA-Nachwuchskaders im Clubhaus SV Eidelstedt statt. Erstmals waren auch 7 aktive Schiedsrichter des VSA dabei, die ab dieser Saison neben der Leitung ihrer eigenen Spiele, junge VSA-Nachwuchsschiedsrichter als Beobachter betreuen. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen des VSA eine weitere Qualitätssteigerung, da diese Beobachter ihre eigenen Erfahrungen mit in die Spielanalyse einfließen lassen und den jungen Schiedsrichtern dadurch wertvolle Tipps geben können. Wie in den vergangenen Jahren gilt ein großer Dank an die Verantwortlichen des SV Eidelstedt um Dieter Harz, die den VSA bei der Durchführung des Lehrgangs unterstützten.

In der Sportschule des HFV fand am Sonntag der Lehrgang für Beobachter der VSA-Förderkader statt. Wie am Vortag auch erläuterten Andreas Bandt und Christian Soltow, Mitglieder des Verbands-Schiedsrichterausschusses und seit dieser Saison verantwortlich für das VSA-Beobachtungswesen, den Teilnehmern die Neuerungen hinsichtlich der Notengebung (abhängig vom Schwierigkeitsgrad, positiven Leistungselementen sowie Fehlerkategorien – leicht, mittelschwer und schwer) und Regeländerungen (Abseits, Handspiel und Notbremsensituation des Torwarts). Wie die Schiedsrichter auch, mussten sich alle Beobachter einem Regeltest unterziehen und somit ihre Regelkenntnis unter Beweis stellen. Denn nur, wer regelsicher ist, kann schwierige Situationen bei der Spielbeobachtung erkennen und den Schiedsrichter entsprechend beurteilen. Mit diesen Lehrgängen sind alle Verbands-Schiedsrichter und -beobachter auf dem gleichen Wissensstand.

Der Schwerpunkt beider Lehrgänge war das Thema Analysegespräch nach dem Spiel. Christian Soltow zeigte den Beobachtern auf, wie ein strukturiertes Notieren von Situationen während des Spiels sowie eine entsprechende Vorbereitung nach dem Spiel die Grundlage für ein erfolgreiches Gespräch mit dem Schiedsrichterteam ist. Als „Königsdisziplin“ sieht er das Vernetzen der Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel Zweikampfbeurteilung, persönliche Strafen, Persönlichkeit, Laufvermögen und Zusammenarbeit im Team. Die Beobachter sollen sich auf zwei bis drei Schwerpunkte festlegen und Wesentliches aus den Schiedsrichter-Aussagen speichern und ggf. direkt darauf eingehen bzw. diesen Punkt (positiv oder negativ) evtl. auch sofort aufgreifen und besprechen. Im Beobachtungsbogen muss der Beobachter „Wichtiges von Unwichtigem trennen“.

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