Magnus Mineralbrunnen präsentiert die VSA-Schiedsrichter des HFV

Folge 19: Benjamin Stello (38 Jahre, SC Egenbüttel)
Schiedsrichter bis Oberliga

Wie lange bist du schon Schiedsrichter?
Lange. Seit mehr als zehn Jahren jedenfalls.
Wie bist du zur Schiedsrichterei gekommen?
Ich war als Spieler im Studium häufiger unzufrieden mit den Leistungen der Schiedsrichter und habe dann nach dem Examen beschlossen, dass ich versuchen möchte, es besser zu machen. Was definitiv eine richtige Idee war – unabhängig von meiner absoluten Qualität als Schiedsrichter bin ich jedenfalls im Pfeifen relativ deutlich besser als beim Spielen.
Was war dein lustigstes Erlebnis als Schiedsrichter?
Mir macht das Pfeifen grundsätzlich Spaß, die „blöden“ Spiele, die es auch gibt, sind bisher deutlich in der Minderheit gewesen. Von daher steht für mich das Gesamtpaket im Vordergrund, nicht ein einzelnes Erlebnis aus einem einzelnen Spiel. Ich könnte keine spezielle Situation herausheben.
An welches Spiel denkst du häufiger zurück? Auch hier gilt: Ich pfeife schon zu lange, als dass ich ein einzelnes Spiel herausheben könnte. Ich glaube, das wirklich Entscheidende ist, dass ich viel mehr positive als negative Erlebnisse hatte, wenn ich gepfiffen habe. Das lässt mich die wenigen unschönen Erfahrungen anders einordnen und sorgt dafür, dass ich nicht sofort die Pfeife in die Ecke werfe, wie es vielen Nachwuchsschiedsrichtern geht, weshalb auch so viele davon relativ schnell wieder mit dem Leiten von Spielen aufhören – obwohl auch ich darüber schon intensiv nachgedacht habe.
Was sind deine Ziele als Schiedsrichter? Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Ich bin dem Schiedsrichterwesen nicht nur an der Pfeife verbunden, sondern auch in diversen anderen Funktionen. Das wird sich wohl nicht ändern. In zehn Jahren pfeife ich also vermutlich weiterhin und mache irgendetwas Drumherum. Ansonsten definiere ich mich aber nicht nur über Fußball – das Berufliche und Private sind mir dann doch deutlich wichtiger, sodass die Frage, wo ich mich in zehn Jahren sehe, eigentlich deutlich komplexer zu beantworten ist als nur mit dem Bezug auf die Schiedsrichterei, wie es jetzt hier steht.
Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Dinge? Schwierig. Ich antworte mal mit: Menschen, Bücher, Musik.
Wo trifft man dich am Wochenende häufiger an?
Auf dem Fußballplatz?! Oder in den verschiedenen hoch- und popkulturellen Einrichtungen dieser Stadt.
Vervollständige folgenden Satz „Ein Tag ohne Fußball….“
…geht auch vorbei.

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