Magnus Mineralbrunnen präsentiert die VSA-Schiedsrichter des HFV

Folge 24: Fabian Porsch (26 Jahre, Barsbüttler SV)
Schiedsrichter bis Regionalliga

Wie lange bist du schon Schiedsrichter?
Seit 2004.

Wie bist du zur Schiedsrichterei gekommen?
Schon als kleiner Junge auf dem Bolzplatz habe ich mir häufig vorgestellt, wie es wäre Schiedsrichter zu sein. Mit 14 Jahren wollte ich mit der Schiedsrichterei starten. Durch organisatorische Dinge im Verein musste ich leider noch ein Jahr warten. Mit 15 Jahren durfte ich dann zum Lehrgang.

Was war dein lustigstes Erlebnis als Schiedsrichter?
Ein konkretes, lustigstes Ereignis kann ich gar nicht beziffern. Ich sehe mich im Gespann als dritte Mannschaft auf dem Platz, wir können sowohl auf dem Platz als auch nach dem Spiel sehr viel Spaß haben. 🙂

An welches Spiel denkst du häufiger zurück?
Ich denke nicht sehr häufig an direkte Spiele zurück. Wenn ich aber welche benennen muss, dann fällt da mir mein erstens Oberligaspiel im April 2011 Schnelsen gegen Wedel und mein erstes Regionalligaspiel im August 2013 Werder Bremen II gegen Eintracht Braunschweig II ein. Ach ja, das Spiel TSV Buchholz gegen Altona 93 am letzten Spieltag der Saison 2012/2013 darf auch nicht fehlen.

Warum denkst du an diese Spiele zurück?
An die ersten beiden o.g. Spiele erinnere ich mich zurück, weil ich noch ganz genau weiß, wie die Spiele verliefen. Viele Szenen sind noch immer präsent. Es waren jeweils die ersten Spiele in meiner damaligen und heutigen höchsten Liga. Es waren neue Erfahrungen und eine neue Situation, die ich gern angenommen habe. Ich freue mich auf weitere so tolle Aufgaben. An das Spiel Buchholz gegen Altona erinnere ich mich doch häufiger zurück, da dies am letzten Spieltag stattfand und es um den 2. Platz der Oberliga ging. Wer gewinnt, wird Zweiter. Eine lange Saison liegt hinter allen. Die Stimmung sowohl auf als auch neben dem Platz war großartig. Eine tolle Kulisse vor über 800 Zuschauern! Es hat einfach Spaß gemacht, an diesem Tag dieses Spiel leiten zu dürfen. Daran ist auch nicht zuletzt mein damaliges Gespann Schuld gewesen. Wir hatten nach dem Spiel eine tolle Saisonabschlussfeier. Immer wieder gern!

Was sind deine Ziele als Schiedsrichter? Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich mit dem Erreichten zufrieden geben würde. Es macht mich glücklich, was ich bereits geschafft habe und ich weiß, dass die Chance, in diesen Klassen unterwegs zu sein, nicht jeder hat. Aber mein klares Ziel ist es, noch einmal den Sprung in eine etwas höhere Liga zu schaffen. In den nächsten 10 Jahren sehe ich mich hoffentlich irgendwo im Profibereich. Entweder als Schiedsrichter, gern aber auch als Assistent.

Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Puh, schwierige Frage. Als erstes würde ich meine Freundin mitnehmen. Sie gibt mir sehr viel Kraft und steht immer hinter mir. Einen großen Dank auch noch einmal auf diesem Wege! Mein Iphone darf aber auch nicht auf einer einsamen Insel fehlen. Es macht mir einiges einfacher. Außerdem sind in meinem Gepäck gute Lautsprecher dabei: „Endlich einmal laut Musik hören, ohne dass es irgendjemanden stört.“ 🙂

Wo trifft man dich am Wochenende häufiger an?
Bei mir gibt es keine festen Spielorte, an denen man mich häufiger findet. Ich schaue mir gerne viele attraktive Spiele der Ober- oder Regionalliga an. U.a. findet man mich aber auch einmal ein paar Klassen tiefer, weil ich mich auch gern mit jüngeren Schiedsrichtern beschäftige und diese unterstütze.

Vervollständige folgenden Satz „Ein Tag ohne Fußball…“
…gibt es bei mir (fast) nicht.

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