Lewe Timm ist neuer DFB-Stützpunktkoordinator des HFV

Lewe Timm, DFB-Stützpunktkoordinator - Foto HFV

Am 1. September 2023 trat Lewe Timm seine neue Stelle als DFB-Stützpunktkoordinator für den HFV an. Der 47-jährige A-Lizenz-Inhaber ist verheiratet und hat 4 Kinder. Um ihn ein bisschen besser kennenzulernen, beantwortete Lewe Timm der HFV-Info ein paar Fragen.

Wie kam es dazu, dass Du nach Deinem erfolgreichen Engagement und dem abrupten Ende als DFB-Stützpunktkoordinator in Hamburg anfängst?

Lewe Timm: Der Kontakt zum HFV ist immer vorhanden gewesen. Als ich dann gehört habe, dass Moritz Scharf zum hessischen Verband wechselt und die Stelle des DFB-Stützpunktkoordinators frei wird, war ich mir sehr schnell sicher, dass dies meine neue Tür ist, die sich geöffnet hat. Glücklicherweise empfand man das beim DFB und HFV ebenso.

Erzähle uns etwas über Deine fußballerische Vita:

Großgeworden bin ich beim SC Nienstedten und habe meistens auf der Manndecker Position gespielt, die es heute so gar nicht mehr gibt. Als der ehemalige Verbandssportlehrer Uwe Jahn um die Jahrtausendwende das ballorientierte Verteidigen hier nach Hamburg brachte, veränderte sich die Sichtweise auf den Fußball komplett. Ich bin sehr froh dies noch als aktiver Fußballer erlebt zu haben.

Als Trainer habe ich ebenfalls beim SC Nienstedten angefangen. Mir wurde schnell klar, dass ich dringend mehr Informationen brauchte, um ein besserer Trainer zu werden. So begann ich die Ausbildungen beim HFV zu machen und habe seitdem nicht aufgehört zu lernen. Nach 20 Jahren ehrenamtlicher Arbeit beim SC Nienstedten – in denen ich in beiden Geschlechtern in allen Altersklassen tätig war – und 14 Jahre als Stützpunkttrainer in Pinneberg, sowie 7 Jahren als Auswahltrainer des Jahrgangs 1998 beim HFV, durfte ich in 2018 in die Hauptamtlichkeit wechseln und wurde Jugendkoordinator bei Altona 93. Im Frühjahr 2021 engagierte mich der HSV für die Aufgabe, die Frauen wieder in die Bundesliga zu führen.

Was waren die größten Erfolge als Trainer?

Meine größten Erfolge haben nichts mit Meisterschaften, Aufstiegen und Pokalsiegen zu tun. Davon gab es einige, aber letztlich sind es nur kurze Momente, die das Ergebnis des vorher geleisteten abbilden. Die Dankbarkeit, Wertschätzung und Begeisterung mit der mir ehemalige Spieler*innen nach Jahren noch begegnen, sehe ich als die eigentlichen Erfolge.

Was motiviert Dich besonders, als DFB-Stützpunktkoordinator zu arbeiten und wo werden die Schwerpunkte Deiner Arbeit liegen?

Die Arbeit mit so hochtalentierten jungen Menschen in meiner Lieblingssportart macht einfach nur Freude. Dazu noch mit einem tollen Trainerteam zusammen den Fußball in Hamburg weiterzuentwickeln, rundet das Ganze ab. Mein Schwerpunkt wird immer auf dem Menschen liegen.

Danke Lewe, viel Erfolg und Freude und welcome back beim HFV!

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