Günter Grothkopp verstorben

Günter Grothkopp verstorben

Er war bis zum Lebensende am Fußballsport interessiert und bestens im Bilde. Am Sonnabend, dem 27. September 2014, schloss Günter Grothkopp für immer seine Augen.

Günter Grothkopp erblickte am 10. Januar 1926 in Mecklenburg das Licht der Welt. Im Hamburger Fußball machte er sich besonders als Verbandstrainer des Hamburger Fußball-Verbandes einen guten Namen. Schon von 1952 – 1954 arbeitete er als Assistent des damaligen Verbandstrainers Hans Sauerwein für den HFV. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der er u.a. für den Fußballverband Niederrhein, Hamborn 07 und von 1959 – 1962 bei Hannover 96 in der damaligen Oberliga tätig war, kehrte der Sportlehrer zum Hamburger Fußball-Verband zurück und war vom 1.10.1962 bis zum 31.1.1989 als verantwortlicher Verbandssportlehrer nicht nur für die Auswahlmannschaften des HFV, sondern auch für die Trainerfortbildungen im Bereich des HFV zuständig. Mit der damaligen Herren-Auswahl des HFV war die Vizemeisterschaft 1985 in Koblenz im Finale gegen Rheinland das beste Resultat. Den größten Erfolg feierte Grothkopp mit der A-Junioren-Auswahl 1986, als der Sieg im DFB-Jugendlager gelang. Mit Spielern wie Stefan Effenberg, Holger Stanislawski, Andrée Finke, Ralph Jester und Oliver Dittberner wurde der Niederrhein im Finale mit 3:2 bezwungen.

Besonders am Herzen lag Günter Grothkopp die Arbeit in der JVA Fuhlsbüttel. Seit 1976 nimmt Eintracht Fuhlsbüttel am Spielbetrieb des HFV teil und Günter Grothkopp übernahm zusammen mit Seppl Weiß und Gerd Mewes 1980 das regelmäßige Training der Strafgefangenen, bis weit nach seinem 70. Geburtstag. Noch im Alter von 70 Jahren sprang Grothkopp Anfang 1996 für einige Monate beim HFV ein, als der damalige Verbandssportlehrer Ralph Schehr zum HSV wechselte, bis der jetzige Verbandstrainer Uwe Jahn im April sein Amt übernahm.

Günter Grothkopp wurden Durchsetzungsvermögen, Fachwissen und ein langer Atem beim Verfolgen seiner Ziele nachgesagt. Er galt als liebenswerter, aufmerksamer und wacher Geist, dem der Fußballsport in Hamburg immer am Herzen lag. Unzählige Talente und Trainer gingen durch seine Schule und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Der Hamburger Fußball-Verband verneigt sich vor Günter Grothkopp, einem Mann der den Fußballsport im HFV über 29 Jahre geprägt hat.
Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen!

Hamburger Fußball-Verband, 29.09.2014

In der JVA Fuhlsbüttel 2009 (v. lks.): Seppl Weiß, Günter Grothkopp, Gerd Mewes und Uwe Jahn – Fotos HFV

Die erfolgreiche A-Junioren-Auswahl 1986 mit Günter Grothkopp (lks.) und Stefan Effenberg (2. v. rechts)

Foto oben: Günter Grothkopp im April 2014

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