24.09.2021

„Es hilft jedem, egal in welcher Funktion im Verein“

Die drei HFV-Stipendiatinnen beim „Vereinsmanager*in“-Lehrgang berichten

Die Teilnehmerinnen sind froh über den Mix aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen. Fotos: Privat

Jetzt geht’s richtig los: Seit den letzten Wochen stehen viele Termine und Themen bei der Ausbildung zur Vereinsmanagerin auf dem Programm und unsere drei Stipendiatinnen Indre Berendes (SCVM), Conni Tasmalakis (BW 96 Schenefeld) und Anette Oesert (Altona 93) sind mittendrin!

Dank des HFV-Partners IKK classic besuchen auch dieses Jahr wieder drei Frauen aus dem Hamburger Fußball die C-Lizenz-Ausbildung „DOSB Vereinsmanagerin“ des HSB, deren Teilnahmegebühren von der IKK classic übernommen werden.

Wie es momentan so läuft, haben sie uns erzählt. „Ich finde die Aufteilung richtig gut“, meint Indre Berendes. „Manche Themen haben Gruppenarbeiten und bieten Nährboden für Gespräche der Teilnehmer untereinander. Themen wie Recht sind natürlich ziemlich anstrengend und somit finde ich es genau richtig, dass dieser Teil in kleineren Häppchen abends online stattfindet“. Corona-bedingt musste der Start in die Ausbildung im Frühjahr digital stattfinden: Ein erstes Kennenlernen im April gab es nur virtuell. Darauf folgte ein Mix aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen. Ein gelungener Mix, findet Indre Berendes.

„Alle Referenten sind mit sehr viel Herzblut dabei“

Gruppenarbeit auf der Terrasse: Anette Oesert (vorne links) freut sich über den direkten Austausch.

Themenmäßig ging es bisher bunt her: Von Vereinsentwicklung und -organisation, Veranstaltungsmanagement und Recht, bis Marketing und Sponsoring – eben alles, was einer Vereinsmanagerin oder einem Vereinsmanager im eigenen Verein so begegnet. Vom auf den ersten Blick trocken erscheinenden Thema Finanzen und Steuern war Indre Berendes im Nachhinein sogar begeistert: „Eigentlich stand dieses Thema nicht gerade auf meiner Lieblingsliste, aber es hat wirklich Spaß gemacht“, erzählt sie. Das läge besonders an den Referentinnen und Referenten, die jedes Thema spannend vermittelten, berichten die Drei. „Alle Referenten sind mit sehr viel Herzblut dabei“, freut sich Conni Tasmalakis. 

Das theoretische Wissen in der Vereinspraxis anwenden, ist das Ziel – und das ist meist gar nicht so einfach. Aber vor allem die interaktive und praxisorientierte Vermittlung helfe den Teilnehmerinnen: „Die Referenten stecken in ihren Themen sehr tief drin und wissen, wovon sie reden. Das macht es spannend und interessant“, meint Indre Berendes. "Ich kann wirklich viel aus den unterschiedlichen Veranstaltungen mitnehmen“. Manchmal seien es nur Kleinigkeiten wie die Wichtigkeit eines Leitbildes, manchmal größere Dinge – „Wie die Planung eines Jubiläums“, erzählt sie, „Das steht bei uns im Verein in zwei Jahren an“. Auch Anette Oesert kann viele Inhalte adaptieren, erzählt sie: „Insbesondere der Teil Finanzen und Steuern war für mich hilfreich, da hier im Verein immer wieder Fragen auftreten. Das gilt auch für die rechtlichen Themen“.

Dass es so viele spannende Inhalte sind und die Referenten jedes Thema so praxisnah gestalten, hätte sie nicht erwartet. „Es hilft jedem, egal in welcher Funktion im Verein. Ich bin super dankbar für diese Möglichkeit und freue mich auf die weiteren Veranstaltungen“, sagt Indre. Vor allem die Gespräche untereinander mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Frühjahr aufgrund der Online-Veranstaltungen so noch nicht möglich waren, machen für sie die Veranstaltung aus, helfen beim Verstehen und Verinnerlichen der Inhalte. Das sieht auch Anette Oesert so. „Ich freue mich, dass ich viele nette, neue Leute kennengelernt habe“, sagt sie. „Der Austausch in den Pausen mit den anderen Lehrgangsteilnehmern bringt mich auch in meiner Arbeit für unseren Verein weiter“.

„Der HSB hat ein gutes Hygienekonzept erarbeitet“

Der Mix aus Präsenz und Digital bietet viel Flexibilität.

Dabei finden die Präsenz-Termine natürlich unter Corona-Bedingungen statt – ohne Maske und Abstand geht es immer noch nicht, aber mit der 3G-Regelung (getestet, genesen oder geimpft) sind diese aktuell wieder möglich. „Alle sind in den Präsenz-Veranstaltungen auf die Einhaltung der Regeln hinsichtlich Abstand, Maske, Lüften und so weiter bedacht“, berichtet Indre. Auch Anette Oesert hat das Konzept überzeugt: „Zunächst hatte ich Bedenken bei den Präsenzterminen, aber der HSB hat ein gutes Hygienekonzept erarbeitet, das auch eingehalten wird“.


Bis zur Abschlussprüfung im November stehen noch weitere Themen, wie Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Führung auf dem Programm. Gemeinsam mit unserem Partner IKK classic wünschen wir unseren Stipendiatinnen weiterhin viel Spaß und viel Erfolg bei der Prüfung!

[Jana Münnig]