5.000,- Euro für das HFV-Projekt „Kicking Newcomers“

Zitate

Beim HFV-Projekt „Kicking Newcomers“ geht es um die Integration von Flüchtlingen durch Fußball.

Pilotprojekt In der Erstaufnahme für Flüchtlinge Holstenhofweg
In der Erstaufnahme für Flüchtlinge, Holstenhofweg, läuft das Pilotprojekt der „Kicking Newcomers“. Am 24. Juni übergab Radio Hamburg Moderator John Ment in der Erstaufnahme für Flüchtlinge Holstenhofweg einen Scheck im Wert von 5.000,- Euro an den Hamburger Fußball-Verband e.V. (HFV). Das Geld wurde vom Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. zweckgebunden an Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. überwiesen, um den Start der „Kicking Newcomers“ zu ermöglichen.
Für die beteiligten Kinder aus der Erstaufnahme gab es als Überraschung noch Trikots, die der Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. spendete. Danach gab es ein Spiel der von John Ment trainierten C-Junioren-Mannschaft vom SC Poppenbüttel gegen ein Team der Flüchtlingskinder.

Mehr über den Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. gibt es HIER

Alexandra Chrobok, Vorstand des Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V.: „Mit unserer Spende möchten wir die Flüchtlinge in ihrem Lebensalltag unterstützen und ein Stück Willkommenskultur in Hamburg verwirklichen.“

Dirk Fischer, HFV-Präsident: „Man muss jungen Menschen in ihrer bedrängten und auch vielfach unsicher geprägten Situation eine sinnvolle Daseinsberechtigung bieten, das heißt ihnen beruflich und sportlich Perspektiven zu bieten. Dort kann der Fußball mit diesem Projekt einen wertvollen Beitrag leisten.“

Claudia Wagner Nieberding, Integrationsbeauftragte des HFV: Wir sind froh, dass wir dieses Projekt ins Leben rufen konnten. Ziel ist es, Flüchtlingskindern die ersten Tage in Hamburg zu erleichtern!“

Rebekka S. Henrich, Geschäftsführung Zweikampfverhalten e.V.: „Das Projekt Kicking Newcomers ist eine Herzensangelegenheit für unsere Trainer. Es ist schön zu sehen, wie die Teilnehmer von Woche zu Woche Fortschritte machen, z.B. sprachlich, sportlich oder in puncto Teamgeist und Fairplay. Die integrative Wirkung des Fußballs ist hier sehr greifbar.“

John Ment, Radio Hamburg-Moderator: „Es macht Spaß, beim Training zuzuschauen! Die Trainer machen das mit viel Einfühlungsvermögen und alle sind super motiviert – das ist ´ne glatte 1!“

I. Vorbemerkung
Der Fußballsport begeistert viele Menschen aus aller Welt, unabhängig von jeglichem Status. Keiner anderen Sportart gelingt es in vergleichbarer Weise, so viele Menschen aus unterschiedlichen Milieus oder Schichten an den Sport heranzuführen und sie mittelfristig zu binden. Fußball eröffnet die Möglichkeit, Einfluss auf die Entwicklung insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu nehmen, persönliche und soziale Kompetenzen zu stärken, Anerkennung zu vermitteln und Menschen durch Einbindung in das Vereinsleben in die Gesellschaft zu integrieren. Mit diesem Potenzial birgt der Fußball einen erfolgreichen Ansatz für die Integration von Flüchtlingen und ist wertvoller Faktor für die Pflege einer Willkommenskultur.

II. Ziele des Projekts
Das Projekt verfolgt mehrere Ziele: In erster Linie soll die Integration von Flüchtlingen durch Fußball unterstützt werden, nicht nur durch die Teilnahme am Fußballsport, sondern auch durch Förderung der Teilhabe durch Teilnahme am Vereinsleben. Auf diese Weise kann einer Isolierung der Flüchtlinge entgegengewirkt und ein Beitrag für die Überwindung von traumatischen Erlebnissen, aber auch zur Gewaltprävention geleistet werden. Zugleich soll durch die Förderung von Begegnungen mit Anwohnern ein Beitrag zum Abbau von Vorurteilen in der Bevölkerung geleistet und Fremdenfeindlichkeit vorgebeugt werden.

III. Unterstützer
Dieses Projekt, das der HFV in Zusammenarbeit mit dem Verein Zweikampfverhalten durchführt, wird unterstützt durch den Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. und Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V..

IV. Projektbeteiligte
1. Projektinitiator: Hamburger Fußball-Verband, Bereich „Gesellschaftliche Verantwortung“
Der Bereich „Gesellschaftliche Verantwortung“ des Hamburger Fußball-Verbands ist mit der Aufgabe der Wahrnehmung der Verantwortung des Fußballs für die Gesellschaft betraut. Diese besteht unter anderem in der Unterstützung gesellschaftspolitischer Aspekte mit den Mitteln des Fußballs, sowie in der Vermittlung von Werten in und um den Fußballsport.
Der Initiator des Projekts „Kicking Newcomers“ übernimmt die Projektkoordination, insbesondere auch die Information von Vereinsfunktionären über die mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbundenen Fragestellungen.
2. Projektpartner: Zweikampfverhalten e.V.
Zweikampfverhalten ist ein gemeinnütziger Verein, welcher sich mit seinen Maßnahmen die Vermittlung von Werten wie Respekt, Toleranz und ein faires Miteinander in Sport und Alltag zum Ziel gesetzt hat und dafür u.a. im letzten Jahr mit dem Integrationspreis von DFB und Mercedes-Benz ausgezeichnet worden ist.
Der u.a. in der Projektarbeit mit Flüchtlingen und sozial benachteiligten Jugendlichen erfahrene Partner übernimmt die Durchführung aller Fußballangebote in den Flüchtlingsunterkünften, sowie die Einweisung von Vereinstrainern und -betreuern in die Bedürfnisse und Anforderungen der Flüchtlinge.
3. Projektpartner: An-Institut „Integration durch Sport und Bildung“
Das An-Institut „Integration durch Sport und Bildung“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg fördert insbesondere die Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher mit Migrationsgeschichte durch Bewegung, Sport und Bildung.
Aufgabe des Instituts ist die Begutachtung des Pilotprojekts innerhalb eines Vorher-Nachher-Berichts und die Zusammenfassung der Ergebnisse in einem zukunftsorientierten Bericht, in welchem Perspektiven und Chancen für eine weitere Umsetzung im Vordergrund stehen.

Weiter Zu

Hamburger Fußball-Verband e. V. (HFV)
Wilsonstraße 74 a-b
22045 Hamburg

Telefon: 040 / 675 870-0
Mail: info@hfv.de

Keine Neuigkeiten mehr verpassen
und jetzt für die HFV-info per E-Mail
an presse@hfv.de anmelden.

Hamburger Fußball Verband © 2022. Alle Rechte vorbehalten.