05.04.2017

Sechs VSA-Schiris beim NFV B2 Länderturnier

Von links: Gerrit Breetholt, Christian Soltow (VSA), Jarno Wienefeld, Felix Daub, Finn Haase, Dominik Kopmann, Julius Steinhorst, Andreas Bandt (VSA) - es fehlt Sven Ehlert (VSA) – Foto privat

Vom 24.03.17-26.03.17 fand in Schnelsen das NFV B2 Länderturnier statt. Hier verglichen sich die verschiedenen Landesverbände aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg in der Altersklasse U16. Die sechs eingeladenen Schiedsrichter fühlten sich geehrt, dieses Turnier in zwei Gespannen aufgeteilt zu leiten. Jeder Schiedsrichter war zweimal als Assistent und einmal als Schiedsrichter gefordert.

Am Freitag galt es, bis 12:30 Uhr im Hotel „Zum Zeppelin“ einzuchecken und sich einzurichten. Nach dem Einchecken wurden die Landesverbände begrüßt und die Gespanne eingeteilt. Vom VSA Vorstand waren Andreas Bandt, Sven Ehlert und Christian Soltow anwesend und beobachteten die Spiele an dem Wochenende. Mithilfe von Videoaufzeichnungen konnte über jede Szene ausführlich diskutiert werden. Die Aufgabe für die Schiedsrichter war es, sich an das Spielniveau anzupassen und eine möglichst einheitliche großzügige Linie anzulegen.
Um 15 Uhr fand das erste Spiel am Königskinderweg, bei bestem Wetter statt. Die Spielzeit wurde auf 3 x 20 Minuten festgelegt und somit hatte man die Möglichkeit, sich im Gespann gleich zweimal in Pausen zu besprechen. Am Freitag gab es um 16:30 Uhr dann das zweite Spiel, bevor es zum Abendessen wieder zurück ins Hotel ging. Nach dem Abendessen ging es dann in das gegenüber liegende Hotel, um dort den Tag mit einer Regelarbeit und einem Konformitätstest zumindest aus sportlicher Sicht zu beenden. Bei gemütlicher Runde im Hotel klang der Tag aus.
Die Beobachtungsgespräche der Spiele vom Vortag wurden am Samstagmorgen nach dem Frühstück durchgeführt. Mithilfe von Videos konnte nahezu jede Szene aufgelöst werden und sorgte somit auch für Gesprächsstoff. Die Videos waren für jeden Schiedsrichter eine große Hilfe. Jedes Analysegespräch dauerte ca. 1 Stunde, was zeigt, wie viel Aufwand betrieben wurde, um die Schiedsrichter voranzubringen.
Nach den Beobachtungen vom Freitag wurde zu Mittag gegessen. Anschließend ging es wieder zum Sportplatz, wo die nächsten beiden Spiele ausgetragen wurden. Auch am Samstag war das Wetter sehr gut, die Sonne schien und die Temperaturen lagen um die 18 Grad. Die Spiele waren wie erwartet auf einem entsprechend hohem Niveau. Die Szenen von den Samstag-Spielen, wurden nach dem Abendessen ausführlich durchgesprochen. Auch hierbei wurden immer wieder Videoszenen genutzt, um auf kleinere Tipps hinzuweisen. Vor allem am Samstagabend wurde viel diskutiert und viel gelernt. Dass sich nicht immer alle einig waren, ist selbstverständlich und kommt auch mit Videoszenen vor. Dennoch war der Samstag ein sehr gelungener Tag mit zwei schön anzuschauenden Spielen.

Der Sonntag begann aufgrund der Zeitumstellung für alle Beteiligten eine Stunde früher. Nach dem Frühstück wurden bereits die Sachen gepackt und für die letzten Spiele vorbereitet. Das erste Spiel am Sonntag fand nach neuer Zeit um 10:00 Uhr statt. Gefolgt vom letzten Spiel um 11:30 Uhr. Auch diese beiden Spiele wurden vom VSA-Vorstand genau beobachtet und bewertet. Zum letzten Mal hieß es dann nach dem letzten Spiel, zurück ins Hotel und ab zum Mittagessen. Auch für die Sonntagsspiele wurde sich jeweils eine Stunde zeitgenommen, damit auch jeder die gleiche Möglichkeit erhält, aus allen Szenen zu lernen. Auch am Sonntag wurde über einige Szenen diskutiert und brachte Optimierungspotential ans Licht. Abschließend für den Sonntag und für das Turnier gab es eine Feedbackrunde von den Schiedsrichtern für den VSA-Vorstand und umgekehrt. Letztendlich hat jeder Schiedsrichter viel aus dem jeweiligen Gespräch mitgenommen und auch die Videoszenen waren sehr hilfreich.
Ein großer Dank gilt dem VSA-Vorstand, der viel Zeit aufgebracht hat, um jedes Spiel genau zu analysieren und mit Videoszenen zu bearbeiten.
Abschließend und rückblickend kann man sagen, dass es aus jeder Hinsicht ein erfolgreiches Wochenende war, wobei jeder Schiedsrichter sich individuell weiterentwickeln kann.
Danke im Namen aller Beteiligten an den Hamburger Fußball-Verband und an den Verbandsschiedsrichterausschuss!
Dominik Kopmann

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