Von Real Madrid & Co. gelernt: Tim Stegmann mit Master zurück beim HFV

Als glücklicher Absolvent und bester seines Kurses kehrt Tim Stegmann aus Madrid nach Hamburg zurück - Foto privat

Mit ganz viel Expertise kommt er zurück zum Hamburger Fußball-Verband: Tim Stegmann hat den „Master en Direccion de fútbol“ an der Universidad Europea de Madrid erfolgreich abgeschlossen. Knapp ein Jahr pendelte der Verbandssportlehrer des HFV zwischen Spanien und Hamburg hin und her. Jetzt steht er wieder zu einhundert Prozent in Hamburg auf dem Platz und bringt viele neue Erkenntnisse mit – vor allem vom größten Klub der Welt.

Der Fokus des Master-Studiengangs an der Europäischen Uni in Madrid, der in Zusammenarbeit mit Real Madrid stattfindet, liegt auf dem Nachwuchsfußball, berichtet er. Ziel sei es, die Teilnehmenden mit den richtigen Kompetenzen auszustatten, um Nachwuchsdirektor in ihren Vereinen oder Verbänden werden zu können. „Übergeordnet ging es darum, wie wir Spieler auf Topniveau entwickeln können. Dazu wurden erfolgreiche Modelle der Nachwuchsarbeit verschiedener europäischer Klubs vorgestellt und unter die Lupe genommen.“

Neben zahlreichen spanischen Topklubs stellten unter anderem Sporting Lissabon und RB Salzburg ihre Nachwuchsarbeit vor. Bei der Studienreise in die Niederlande gab es Einblicke in die Jugendarbeit von drei Klubs und des Verbandes. „Das war sehr spannend, zu sehen, wie dort gearbeitet wird, worauf wert gelegt wird. Daraus habe ich unglaublich viel mitgenommen“, erzählt Tim.

Um die Weiterbildung wahrnehmen zu können, ermöglichte ihm der HFV, mehrere Wochen am Stück für das Studium in Spanien zu sein. So pendelte Tim ein Jahr lang zwischen Hamburg und Madrid und war einer von nur drei Studierenden, die eine besondere Chance nutzen durften, berichtet er.

„Während meinen Aufenthalten in Spanien habe ich die Möglichkeit bekommen, neben dem Studium ein Praktikum im Nachwuchsbereich von Real Madrid zu machen. Da bist du plötzlich beim größten Klub der Welt – das ist schon überragend!“

Frisch graduiert: Tim Stegmann mit dem „Master en Direccion de fútbol“ – Foto privat

Erkenntnisse für seine tägliche Arbeit in der sportpraktischen Arbeit beim HFV hat er etliche gesammelt – da gehe es vor allem um das Auge fürs Detail. „Es gibt sehr viele Nuancen, die wir in die Ausbildung hier beim HFV mit einfließen lassen wollen. Da geht es manchmal nur um Details, die ich jetzt erkenne, weil ich davon weiß. Ich nehme Kleinigkeiten bewusster wahr und erkenne sie in anderen Spielen wieder“, erklärt er. „Und das können wir auch den Spielern und Spielerinnen transportieren, sie aufmerksam machen für Details, damit sie bewusster danach suchen können. Hier gibt es eine ganze Reihe an Nuancen, die wir mit reinbringen wollen bei uns. Und durch den Austausch und die vielen Trainings, die ich gesehen habe, habe ich mich natürlich auch als Trainer weiterentwickelt und das Gefühl, ein besserer Trainer geworden zu sein.“

Ganz nebenbei wurde Tim auch noch zum besten Studierenden des Kurses gewählt – und das als einziger, der spanisch nicht als Muttersprache spricht. Dass er diese Chance nicht hätte wahrnehmen können, ohne dass sein Team ihm hier in Hamburg während seiner Abwesenheitsphasen den Rücken freihält, weiß Tim zu schätzen. „Ich bin dankbar, diese Möglichkeit parallel zu meiner Arbeit bekommen zu haben. Das war nur möglich, weil hier beim HFV viele Leute für mich in die Bresche gesprungen sind. Vor allem möchte ich meinen Kollegen Magdalena Schiefer und Stephan Kerber danken, ebenso wie meinen Trainerteams bei der Auswahl, die einen erheblichen Mehraufwand zu schultern hatten!“

Ab Ende August startet er mit seinen Auswahlmannschaften wieder ins Training. Eine neue Saison steht bevor, in der sich die Spieler und Spielerinnen wohl auf viele neue „Nuancen“ freuen dürfen.

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