Sexuelle Vielfalt

Regenbogenflagge weht beim Hamburger Fußball-Verband

Zum Start der Hamburger Pride Week (27. Juli bis 04. August) weht auch beim Hamburger Fußball-Verband, wie schon im letzten Jahr, die Regenbogenflagge. Anlässlich der Pride Week und des Christopher Street Day in Hamburg setzt auch der Hamburger Fußball-Verband ein Zeichen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

Kampf gegen Homophobie im Fußball

In Frankfurt trafen sich vergangene Woche die Vertreter der DFB-Regional- und Landesverbände, um sich über den Umgang mit sexueller Diskriminierung auszutauschen. Unter den Teilnehmern war auch der 52-malige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, der die Veranstaltung begleitete. Seit 2017 engagiert er sich für den DFB als Botschafter. „Ich setze mich für ein besseres Verständnis von Vielfalt und gegen Diskriminierung ein. Vielfalt ist ein Erfolgsfaktor - auch auf dem Fußballplatz."

HFV-Regenbogenflagge wurde gehisst

Im Rahmen der Jugendfußball-Saisoneröffnung hat der Hamburger Fußball-Verband mit zahlreichen Gästen auf der Anlage des HFV in Hamburg-Jenfeld am 12.8.2018, um 11:30 Uhr die neue HFV-Regenbogenflagge gehisst, um im Rahmen seiner eigenen Kampagne „Hamburgs Fußball zeigt Flagge“ auch Flagge zu zeigen gegen Homophobie.

11. ODDSET Talk – Thomas Hitzlsperger zu Gast

Anlässlich der schwul-lesbischen Fußball-EM luden der Hamburger Fußball-Verband (HFV) und LOTTO Hamburg am 12. Juni 2015 zur elften Auflage des ODDSET-Talks. Thema des Abends: Fußball im Wandel – Wieviel Vielfalt lebt er wirklich? Oder gibt es sie nicht doch, die häufig behauptete Schwulenfeindlichkeit?

Ein Beitrag mit Bewegtbildern von Pink Channel gibt es HIER

Positionierung des Hamburger Fußball-Verbandes zum Thema Homophobie

Hamburg, 24.01.2014

Aus aktuellem Anlass nimmt der Hamburger Fußball-Verband zum Thema Homophobie im Fußball wie folgt Stellung:

Der Fußball in Hamburg bzw. der HFV und seine Vereine stehen jedem offen, der Fußball aktiv betreiben oder diesen in anderer Form unterstützen will. Dieses unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und/oder sexueller Orientierung des oder der Einzelnen.
Jedwede Form von Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und insbesondere auch Homophobie haben im Hamburger Fußball keinen Platz.

Dies wird im Hamburger Fußball-Verband aktiv gelebt, so dass es bereits seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit ist, dass mit dem schwul-lesbischen Sportverein Startschuss einer der bundesweit ersten Vereine ordentliches Mitglied des HFV ist, der von homosexuellen Menschen gegründet wurde, die ihre sexuelle Orientierung offen leben.
Startschuss SLSV Hamburg hat sich darüber hinaus im letzten Jahr erfolgreich um die Ausrichtung der schwul-lesbischen Fußball-Europameisterschaft der IGLFA in 2015 beworben, wobei ihn der HFV bei der Durchführung tatkräftig unterstützen wird.

Insofern ist die Teilhabe homosexueller Menschen im Fußball in Hamburg bereits Normalität und der HFV wird allen Bestrebungen entschieden entgegen treten, durch die Menschen aufgrund Ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, ausgegrenzt oder in anderer Weise beeinträchtigt werden bzw. werden sollen.
Dieses wird auch ausdrücklich durch die Kampagne des HFV „Hamburgs Fußball zeigt Flagge“ mitgetragen und unterstützt.

Deutschlands größtes schwules Fußballturnier: GFC Friends Prague gewinnt StartschussMasters

In der Diskussion über Homosexualität im Profifußball hat sich der Teammanager des Hamburger SV, Marinus Bester, für ein kollektives Coming-Out ausgesprochen. Der 44-Jährige äußerte sich als Gastredner bei der Siegerehrung des StartschussMasters in Hamburg. Das nach Veranstalterangaben größte schwule Fußballturnier Deutschlands ging mit einem Sieg des GFC Friends Prague zu Ende.