ODDSET-Pokal-Finale 2015: HSV Barmbek-Uhlenhorst triumphiert über Condor

Früher K.O.-Schlag: BU gewinnt ODDSET-Pokal!
Der HSV Barmbek-Uhlenhorst hat den ODDSET-Pokal der Herren 2014/15 gewonnen. In einem unterhaltsamen Endspiel setzte sich das Team von Frank Pieper-von-Valtier am Pfingstmontag gegen den SC Condor mit 2:0 (2:0) durch und darf sich neben dem Preisgeld von 5000 Euro über die Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals 2015/16 freuen.

ODDSET-Pokalsieger der Herren im HFV 2015: HSV Barmbek-Uhlenhorst – Foto HFV

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Die Begegnung vor 4700 Zuschauern im ausverkauften Stadion Hoheluft begann flott. Gerade einmal zehn Minuten waren gespielt, als BU in Führung ging. Nach einem langen Einwurf von Müller-Leitloff gelangte das Leder über Sa Borges Dju zu Sousa, der aus kurzer Distanz zur Stelle war (11.). Zwei Minuten später legte Ouro-Gnaou überraschend nach. Unbedrängt lief der Barmbeker nach Sousa-Steilpass aufs Condor-Gehäuse zu und schob überlegt zum 0:2 ein (13.) – welch ein Traumstart für den ehemaligen Zweitligisten, der in der Folge weiter aufs Tempo drückte und die Farmsener Hintermannschaft vor gehörige Probleme stellte. Zur Pause hatte BU eine verdiente Zweitoreführung auf dem Zettel stehen. Einzig das verletzungsbedingte Ausscheiden von Jon Hoeft (38.) stellte aus Barmbeker Sicht bis hierhin einen kleinen Wehrmutstropfen dar.

Jubel nach der Pokalübergabe durch Senator Neumann und HFV-Vizepräsident Reinhard Kuhne – Foto HFV

Condor machte nach Wiederbeginn einen sortierteren Eindruck als in Durchgang eins, brachte mit Mandel für Lüdemann einen frischen Mann und verbuchte in Person von Kamalow, dessen Kopfball knapp über das Tor ging, auch rasch eine aussichtsreiche Gelegenheit (54.). Nach Krohn-Flanke war es wenig später eine Kieckbusch-Chance per Kopf, die unterstrich, dass der Vorjahresfinalist das Ruder noch herumreißen wollte (61.). Eine einfache Angelegenheit war das SCC-Unterfangen jedoch nicht. Barmbek stand in der Defensive äußerst kompakt, ließ nichts anbrennen und setzte im Verlauf durch seine flinken Angreifer den einen oder anderen gefährlichen Nadelstich. Kurz vor Ultimo war es Condor-Keeper Kleinschmidt zu verdanken, dass BU nicht noch den dritten Tagestreffer nachlegte. Herausragend reagierte der Schlussmann gegen den völlig blank stehenden Sa Borges Dju (89.). Wenig darauf pfiff der souverän agierende Schiedsrichter Dennis Krohn (TSV Reinbek) die Partie ab – Barmbek-Uhlenhorst ist Hamburgs Pokalchampion 2015!

SC Condor: Kleinschmidt – Lüdemann (46. Mandel), Anders, Krohn, Doege, Mellmann – Ngole (75. Özalp), Kamalow – Laban, Kieckbusch (88. Theis) – Flores
Trainer: Christian Woike

HSV Barmbek-Uhlenhorst: Tholen – Müller-Leitloff (88. Bober), Bohnhorst (55. Klitzke), Dammann, Carlson – Merkle, Hoeft (38. Ahmed) – Odabas, Ouro-Gnaou – Sousa, Sa Borges Dju
Trainer: Frank Pieper-von-Valtier

Tore: 0:1 Sousa (11.), 0:2 Ouro-Gnaou (13.)
Zuschauer: 4700 (ausverkauft)
Schiedsrichtergespann: Dennis Krohn (TSV Reinbek) mit Adrian Höhns (TuS Dassendorf), Tim Milinovic (Altengamme)

Stimmen zum Spiel:
Christian Woike (Trainer SC Condor):
„In den ersten 45 Minuten hatte ich nicht eine halbe Sekunde das Gefühl, dass wir ein Tor wollen. So eine erste Halbzeit ist nicht finalwürdig. Dafür ist auch der Trainer verantwortlich. Mir ist es offensichtlich nicht gelungen, die Mannschaft richtig heiß zu machen.“

Frank Pieper-von-Valtier (Trainer BU):
„Wir haben uns lange und akribisch auf dieses Spiel vorbereitet. Unser Plan ist hervorragend aufgegangen. Gestern habe ich zu meiner Frau gesagt, ich wäre mir zu 100% sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden. Heute morgen hat sie mich noch einmal gefragt. Ich war mir immer noch zu 100% sicher!“

Dirk Fischer (HFV-Präsident):
„Glückwunsch an BU und mein Mitleid für die unterlegenen Condoraner. Danke an LOTTO Hamburg für die Unterstützung und Partnerschaft beim ODDSET-Pokal seit vielen Jahren und an JC Decaux für die Unterstützung durch Werbung in ganz Hamburg über die City-Light Poster für das Finale. Ein ausverkauftes Stadion bei bestem Fußballwetter waren ein hervorragender Rahmen. Der Pfingstmontag als Datum für das Finale wurde wieder gut angenommen.“

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