Vereinsdialog beim 1. FC Hellbrook (v. lks.): Christian Okun, Nils Köhn, Dirk Fischer, Franz-Jens Niedermeier, Thomas Toll – Foto Jörg Timmermann
Freitag, 17.09.2021, 08:52 Uhr

Vereinsdialog beim 1. FC Hellbrook

Am 07.09.2021 traf man sich am Edwin-Scharff-Ring zum Vereinsdialog. Kleiner Der 1. FC Hellbrook ist ein kleiner Sportverein im Ballungsgebiet Steilshoop in einem sozial schwachen Umfeld. Die Gesamtmitgliederzahl beträgt ca. 215. Es gibt die Abteilungen Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton, Einradgruppe (Jugend), Tischtennis (SG mit Osterbek) und Boxen (Jugend). Im HFV spielen 1 Jugend und 2 Herren-Mannschaften. Es wird derzeit versucht eine Frauenmannschaft aufzubauen. Die Mannschaft besteht derzeit auf 9 Spielerinnen. Kommen noch einige dazu, wird der Vereine eine 7er-Mannschaft zum Spielbetrieb melden.

Die Schiedsrichterabteilung ist für die wenigen Mannschaften mit 9 Schiedsrichter*innen mehr als ausreichend groß. Der Verein kommt mit den vorhandenen finanziellen Mitteln gut zurecht. Die Bereiche „Kids in die Clubs“ bzw. der Sportgutschein werden gut genutzt. Für die Vereine wäre eine Vereinfachung der Beantragung deutlich erleichternd (Entbürokratisierung!). Grundsätzliche Probleme im Bereich Fußball sind die umliegenden Kunstrasenplätze der anderen Vereine. Der Grandplatz am Edwin-Scharff-Ring ist stark Sanierungsbedürftig. Es gibt einen Bebauungsplan, nachdem der Grandplatz wegfallen wird und dafür ein neuer Kunstrasenplatz gebaut werden soll. Jedoch ist unklar, inwieweit das B-Planverfahren fortgeschritten ist. Grundsätzlich gab es die ersten Ideen schon im Jahr 2015 und bisher ist noch kein Bau in Sicht. Der Verein hat daraufhin deutliche Schwierigkeiten, da die Mitglieder aufzeigen, dass wenn sich an der Situation nicht bald etwas ändern wird, dass diese einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen würden, um auf Kunstrasen zu spielen. Der derzeitige Planungshorizont mit 2025 ist zu lang, um die Mitglieder zu halten. Weiterhin wird in diesem Zuge ebenfalls die Sportanlage am Gropiusring umgebaut und dort wird ein Sportplatz (von drei) wegfallen.

Es wurde besprochen, dass sich der HFV mit der Politik in Verbindung setzt, damit der Bau des Kunstrasenplatzes vorgezogen wird. Insbesondere mit dem Hinblick darauf, dass an dem Ort wo der Kunstrasenplatz entstehen soll, noch viel Boden bewegt werden muss und auch ein neuer Hochbau (Umkleidehaus / Vereinsheim) entstehen wird und dies entsprechende Bauzeiten mit sich bringt.


Für Hellbrook dabei waren: Franz-Jens Niedermeier, 1. Vorsitzender; Nils Köhn, Vorstand und Thomas Toll, Schatzmeister.

Den Hamburger Fußball-Verband vertraten: Dirk Fischer, Präsident; Christian Okun, Schatzmeister und Jörg Timmermann, stv. Geschäftsführer.