Mein Jahr beim HFV

Screenshot von der HFV-Homepage vom 23.8.2016

Es fühlt sich gar nicht so an, als ob es schon fast ein Jahr her ist. Aber es stimmt, denn am 23.08.2016 erschien der Artikel auf der Homepage des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) mit dem Titel „Maximilian Lüders ist der neue FSJler beim HFV“.
Seitdem ist eine Menge passiert. Ich habe viel gelernt, natürlich zum einen über Satzung, Ordnung und Durchführungsbestimmungen sowie Trainerlizenzen und Spielrecht. Zum anderen habe ich aber auch eine Menge an Erfahrungen gesammelt, die mir auf meinem weiteren Lebensweg definitiv helfen werden.

Als ich vor über einem Jahr, am 01.08., auf der Geschäftsstelle zu meinem ersten Arbeitstag als FSJler anfing, war ich gerade mit der Schule fertig, hatte mein Abitur bestanden und wollte das Arbeitsleben ein bisschen kennenlernen. Dass ich dabei einen Einblick in den Verband erhalten könnte, in dem ich Fußball gespielt habe und in dem ich als Schiedsrichter aktiv bin, war ein zusätzlicher Anreiz bei meiner Bewerbung vor anderthalb Jahren.

Jetzt ist meine Zeit beim HFV vorerst vorbei, ich warte auf die Rückmeldung zu meiner Uni-Bewerbung und blicke zurück auf ein tolles Jahr, in dem ich tolle Kollegen, zahlreiche engagierte Ehrenamtliche und viele Arbeitsbereiche des Hamburger Fußball-Verbandes kennenlernen durfte. Ich habe im Spielbetrieb der Junioren bei der Organisation der Hallenmeisterschaften geholfen und die Futsal-Meisterschaften der Junioren (mit-)geplant. Bei der Trainerlizensierung habe ich unterstützt und ich durfte den Jahresempfang und den Verbandstag miterleben.

Als Trainer an zwei Grundschulen in der Nachmittagsbetreuung aktiv, habe ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammeln können und dafür die Ausbildung zur C-Lizenz absolviert. Über die Hamburger Sportjugend, die Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport ist, bin ich zu zahlreichen Seminaren eingeladen worden und habe in spannenden Spielen und Einheiten verpackt weitere praktische und theoretische Grundlagen zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt bekommen und mich mit anderen FSJlern im Sport bei viel Bewegung austauschen können.

Neben dem Verantwortungsbewusstsein, das sich fast automatisch einstellt, sobald man solch verantwortungsvolle Aufgaben übertragen bekommt, lernt man auch recht schnell, dass Fehler trotz aller Kontrollen passieren können. Für mich war die tolle Erkenntnis dabei, dass es dann umso wichtiger ist, spontan Lösungen zu finden und sich hinterher zu überlegen, wie man diesen beim nächsten Mal vermeiden kann. Die zweite ganz wichtige Erfahrung, die ich aus der vielschichtigen Beschäftigung beim HFV ziehen konnte, gilt für Themen auf dem Fußballplatz genauso wie für Dinge aus dem täglichen Leben. Denn es ist hilfreich und kann wirklich Spaß machen, verschiedene Perspektiven kennenzulernen, neben dem eigentlichen Spielen also auch mal als Schiedsrichter, Trainer oder sogar als Turnierleitung aktiv zu werden.

Mit diesen vielen neuen Erfahrungen und Einblicken geht es jetzt hoffentlich weiter in Richtung Studium. Ich bin mir sicher, das ich mich dort das eine oder andere Mal an Situationen aus meinem Freiwilligen Sozialen Jahr beim Hamburger Fußball-Verband zurückerinnern und von den gesammelten Erfahrungen profitieren werde.

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