Kicking Girls: 2. Female Coach-Ausbildung in der Max-Brauer-Schule erfolgreich abgeschlossen

Christina Porschke, Trainerin der Mädchenfußball AG und selbst noch Spielerin bei Altona 93, begrüßte die angehenden Female Coaches: Svea, Hannah, Samirah, Yeliz, Nora und Laila am 30.01.2013 in der großen Turnhalle der Max-Brauer-Schule. Christina Porschke leitet seit einem Jahr die Mädchen AG mit 23 Mädels und freute sich sichtlich über die motivierten Trainerinnen.

Die Max-Brauer-Schule ist schon seit Jahren sehr engagiert im Bereich Mädchenfußball.
Sie stellt in fast jedem Jahrgang eine Mädchenfußball AG, die Junioren sind in allen Jahrgängen besetzt. Die Kooperation Schule und Verein funktioniert durch die Vernetzung hervorragend. Die umliegenden Vereine wie zum Beispiel Altona 93, Eimsbütteler TV und der SC Sternschanze, werden aus dieser Schule mit Nachwuchs (weiblich/männlich) bedient.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Schulfußballassistentinnen im Mittelkreis, ging es gleich zur Sache. Die Mädchen kamen bei dem Spiel „Leibchen fangen“ richtig ins Schwitzen. Die Female Coaches erklärten sicher und konzentriert die Aufgabe und feuerten die Mädchen begleitend an.

Nach einer kurzen Pause wurde die Mädchen mit dem nächsten Spiel begeistert: „Achtung Dribbeln“. In diesem Spiel geht es um viele variantenreiche Aufgaben mit dem Ball am Fuß. Die Mädchen müssen gut zuhören und die Kommandos der Female Coaches beachten. Nicht nur am Fuß – das Kommando „Achtung Bauch“ wurde auch mit sehr viel Spaß angenommen.

In dem nächsten Spiel wurde das Teamverhalten geschult, die Mädchen wurden in zwei Gruppen geteilt und mussten einen Parcours bewältigen, der mit einem Torabschluss endete. Samirah und Nora zeigten die Übungen vor und erklärten das Punktesystem. Die Mädchen legten los und die Geräuschkulisse erhöhte sich schlagartig, da die Mädchen natürlich ihre Schulkameradinnen anfeuerten. Auch bei diesem Spiel wurden die wichtigen Elemente des Kinderfußballs mit aufgenommen und beachtet. Der Spaß stand an erster Stelle und die Mädchen wurden mit vielen verschiedenen Bewegungen gefordert.

„Trinkpause“, doch vorher abbauen, was mit der richtigen Anweisung der Coaches wunderbar und vor allem schnell klappte! Die Female Coaches waren sehr gut organisiert und freuten sich auf das nächste Spiel: „Zielschießen“. Die Schulfußballassistentinnen erhalten während Ihrer Ausbildung verschiedene Materialien. Eine tolle Spielesammlung wird vom DFB gestellt: Spielen und Bewegen mit Ball (Handreichung für das Fußballspielen in der Grundschule). Mit dieser Materialsammlung können sie die Trainingsstunden vorbereiten.

Die Female Coaches müssen die Übungen und den Ablauf verstehen und den Inhalt klar vermitteln. Wie in den folgenden Bildern dargestellt, hat auch dieses Spiel toll funktioniert und die Mädchen waren mit Freude bei der Sache.

Es wurde ganz spannend und beide Teams zeigten eine tolle Zielgenauigkeit.
Nach dem Abpfiff kündigten die Female Coaches das Abschlussspiel an, welches Sie den Mädchen mit dem Namen „Eckenfußball“ präsentierten. Dieses Spiel wird immer sehr gerne von Kindern angenommen, da die Kinder wenig Wartezeit haben. Nach jedem Torabschluss spielen andere Kinder gegeneinander und es ist eine hohe Aufmerksamkeit gefordert, da in jedem Moment die eigene Nummer aufgerufen werden kann und dann wird gespielt.

Die Female Coaches schauten auf die Uhr und fragten noch einmal nach, wie lange sie noch Zeit hätten. Die spielenden Mädchen waren mit Begeisterung bei der Sache und waren über den Abpfiff ein wenig enttäuscht. Es wurde sich zum letzten Mal im Mittelkreis eingefunden und die Mädchen verabschiedeten die Female Coaches mit einem tobenden Applause! Oh, eine Hand übersehen! Es wurde eine Frage gestellt: „Wann kommen die Mädchen mal wieder zu uns zum Training?“ Nach diesem Satz war auch den Female Coaches klar, dass sie an diesem Donnerstag wirklich alles richtig gemacht haben – noch ein Abschlussfoto, ein Foto nur mit den Female Coaches.
Erleichterung und Freude bei den Mädels.

Nora: „Am Anfang waren wir noch ziemlich nervös, da wir gehört haben, dass die meisten Mädels im Verein spielen und auch einige ganz gut sind. Wir haben uns aber nicht aus dem Konzept bringen lassen und es hat alles auch zeitlich funktioniert. Wir sind jetzt sehr erleichtert und einige von uns wollen gerne in diesem Bereich weitermachen“.

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