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Vereinsneuaufnahme – 14.01.2015

Nachfolgender Verein hat die Aufnahme in den HFV beantragt:

FC Veddel United e.V.
c/o Sedat Cukudar
Veddeler Brückenstr. 71
20539 Hamburg

Gemäß § 6 Abs. 1 der HFV - Satzung müssen etwaige Einsprüche der HFV-Mitgliedsvereine gegen die Aufnahme dieses Vereins innerhalb von vier Wochen, d.h. bis zum 11. Februar 2015, schriftlich auf der Geschäftsstelle des HFV eingereicht werden.

Der Hamburger Fußball-Verband trauert um Heinz Jörn

Am Sonnabend, dem 20.12.2014, verstarb plötzlich und völlig unerwartet Heinz Jörn im Alter von 63 Jahren. Heinz Jörn wurde am 2.11.1951 geboren und freute sich auf den gerade begonnenen Ruhestand, in dem er nach einem erfüllten Berufsleben noch so viel vorhatte.

Wilfred Diekert, Rolf Gerdau und Dirk Rathke im Rathaus geehrt

Am Donnerstag, 17. Dezember 2014, fand die Sportlerehrung im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus statt. Neun herausragende Persönlichkeiten, die sich in Hamburg um das Gemeinwohl im Sport verdient gemacht haben, wurden geehrt. Außerdem wurde der „Ehrenpreis für hervorragende sportliche Erfolge 2014“ der Behörde für Inneres und Sport vergeben. Hamburgs Senator für Inneres und Sport Michael Neumann sowie der Präsident des Hamburger Sportbundes (HSB) Dr. Jürgen Mantell überreichten innerhalb der festlichen Verleihung die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes auch an Wilfred Diekert (VSA-Vorsitzender), Rolf Gerdau (1. Vorsitzender ETSV Hamburg) und Dirk Rathke (1. Vorsitzender USC Paloma und Mitglied im VJA des HFV).
Die Preisträger 2014 sind: Kategorie Einzelsport: Laura Ludwig für herausragende Leistungen im Beachvolleyball im Jahr 2014. Kategorie Mannschaftssport: Curling-Team des Curling-Club Hamburg e.V., erstes Hamburger Team bei Olympischen Winterspielen.
Die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ 2014 wurde außerdem verliehen an: Lutz Beck, TSG Bergedorf; Helmut Behnke, ETV; Ahmet Kücükler, Harburger TB; Christine Rahmelow, TH Eilbeck; Ines Sulzbacher, HNT und Dr. Hartmut Wulf, TV Gut Heil Billstedt.

„Uwe Seeler-Förderpreis“ 2015 geht an den SV Wilhelmsburg

Haspa fördert den Jugendfußball im HFV
„Uwe Seeler-Förderpreis“ 2015 geht an den SV Wilhelmsburg

Schon zum fünften Mal wird der mit 5.000,- Euro dotierte „Uwe Seeler-Förderpreis“ des Hamburger Fußball-Verbandes und der Hamburger Sparkasse überreicht. Gewinner ist der SV Wilhelmsburg von 1888 e.V..
Die Wilhelmsburger haben gegenüber der Serie 2012/2013 (12 Mannschaften) in der Serie 2013/2014 (22 Mannschaften) einen Zuwachs von 10 Jugendmannschaften (Junioren) zu verzeichnen und damit die meisten Jugendmannschaften im Bereich des HFV in diesem Zeitraum dazu bekommen.

Wir freuen uns sehr, dass der Namensgeber des Förderpreises, HSV-Idol Uwe Seeler, Ehrenbürger Hamburgs und Ehrenspielführer der Deutschen Nationalmannschaft, persönlich die Ehrung vor den Halbfinalspielen der Hamburger Hallenmeisterschaften der Herren am 10. Januar 2015 um ca. 16:30 Uhr in der Sporthalle Hamburg vornehmen wird.

Mit dem Preis möchte der Hamburger Fußball-Verband Vereine belohnen, die sich um neue Mitglieder im Bereich der Jugend bei den Mädchen- und Juniorenmannschaften verdient gemacht haben. Der von der Haspa mit 5.000,- Euro pro Jahr ausgestattete „Uwe Seeler-Förderpreis“ soll dem Verein verliehen werden, der im Vergleich zum Abschluss der vorigen Saison in der abgelaufenen Saison die größte Zahl zusätzlicher bzw. neuer Jugendmannschaften (männlich und weiblich) dem Spielbetrieb nachhaltig zugeführt hat. Nach diesem statistisch objektiven Kriterium soll das Preisgeld an einen Verein ausgeschüttet werden. Nur bei geringer Abweichung weiterer Vereine kann das Preisgeld auch gesplittet werden. Die Entscheidung trifft das HFV-Präsidium in Abstimmung mit der Haspa.

Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse:
„Die Förderung des Breitensports zählt bei der Haspa zu einem Schwerpunkt unseres gesellschaftlichen Engagements. Mit dem Uwe Seeler-Förderpreis möchten wir die wichtige Jugendarbeit des Hamburger Fußball-Verbandes tatkräftig unterstützen.“

Dirk Fischer, Präsident Hamburger Fußball-Verband:
„Viele Jungs und Mädchen möchten gerne Fußball spielen. Um das zu ermöglichen, brauchen unsere Vereine finanzielle Unterstützung. Mit dem Uwe Seeler-Förderpreis belohnen Uwe Seeler und die Haspa einen Verein, der sich besonders um den Jugendfußball verdient gemacht hat. Der Hamburger Fußball-Verband beglückwünscht den SV Wilhelmsburg und dankt den Förderern.“

Stippvisite im Iran

Auf Grund, der von mir bereits im letzten Jahr entwickelten Kontakte zum iranischen Fußballverband, erhielt ich eine Einladung des iranischen Verbandes (vom 10.11. – 17.11.2014 nach Teheran), um eine viertägige Fortbildung dort auszuführen. Es sollte eine spannende, eindrucksvolle und erfahrungsreiche Woche werden.

DFB Aktion „Fair ist mehr“ – Hamburger Sieger Mitrovic

Mato Mitrovics Hamburger Dienstleistungsunternehmen hat unter anderem Winterdienst im Angebot, Hausmeisterservice, Gartenpflege, Parkhausreinigung – Mediation aber noch nicht. Dabei wäre der Chef dafür prädestiniert. Mitrovic kann vermitteln, Kompromisse eingehen und beharrt nicht stur auf seinem Recht. Das stellt der Trainer und 1. Vorsitzende des FC Bergedorf 85 jedes Wochenende am Spielfeldrand unter Beweis. „Wenn man etwas vermeiden kann, dann mache ich das“, sagt Mitrovic.

Im Regionalliga-Spiel seiner Frauen-Mannschaft gegen SV Wüsting-Altmoorhausen vermied Mitrovic vor allem Diskussionen mit der Schiedsrichterin. „So etwas gibt es bei mir nicht, das ist für mich ein rotes Tuch“, sagt Mitrovic, der aus Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein stammt. Seit 15 Jahren ist er Fußball-Trainer, er könne sich aber an keine Auseinandersetzung mit einem Schiedsrichter erinnern. Die Spielleiter sind für ihn Respektspersonen, die mit ihren Entscheidungen nicht immer richtig liegen. Aber Fingerspitzengefühl gehört für Mitrovic nicht nur zur nötigen Grundausstattung des Schiedsrichters, sondern auch zu der des Trainers.

So hatte Schiedsrichterin Sarah Willms gegen Wüsting-Altmoorhausen den Bergedorfern einen Elfmeter verweigert. Aufgebracht protestierten die Spielerinnen. Aber Mitrovic pfiff sie zurück und wirkte deeskalierend. „Ruhe, alles okay, akzeptiert die Entscheidung“, habe er gerufen, erinnert sich Mitrovic. Natürlich sei das ein Elfmeter für seine Mannschaft gewesen, „ganz klar“. Aber, sagt Mitrovic: „Ich hätte in dieser Situation auch nicht gepfiffen.“ Sein Team lag schließlich komfortabel mit 5:0 in Vorsprung. Auch als seine Spielerinnen nach einer Notbremse die Rote Karte für die Übeltäterin forderten, wirkte Mitrovic mäßigend. „Ich habe der Schiedsrichterin gesagt, Gelbe Karte, Freistoß und gut ist. Sie ist doch nur ausgerutscht und unglücklich in meine Spielerin hineingefallen.“ In drei weiteren Situationen, als jeweils Spielerinnen aus Wüsting verletzt am Boden lagen, hielt er selbst bei erfolgversprechenden Angriffen die ballführende Spielerin an, den Ball für eine Unterbrechung ins Aus zu spielen.

Mitrovic verhinderte einen Strafstoß und einen Platzverweis für die gegnerische Mannschaft – mit dieser Aktion schaffte es der Unternehmer unter die fünf Bundessieger der DFB-Aktion „Fair ist mehr“. Fairplay fordere er von jedem in seinem Verein. „Das erwarte ich von unseren Jugendspielern, unseren Trainern, von allen“, sagt Mitrovic. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer vereinsinternen Strafe rechnen. „Einmal kann das passieren, beim zweiten Mal muss sich derjenige einen anderen Verein suchen“, sagt Mitrovic. Dank seiner Vermittlung ist es soweit noch nicht gekommen.