IKK-Gesundheitstipp: Sportlich aktiv trotz Pollenallergie

Wenn im Frühjahr die Bäume grün werden, ist das für die meisten ein Grund zur Freude. Nicht so bei Pollenallergikern. Denn sie wissen, dass jetzt wieder ihre Leidenszeit beginnt: triefende Nase, tränende Augen und im schlimmsten Fall Atemnot oder Asthmaanfälle. Aktive Menschen, die Sport unter freiem Himmel betreiben, trifft es besonders hart. Peter Rupprecht von der IKK classic, gibt Tipps, wie sich Sportler gegen die Pollenattacken wappnen können.

Zunächst ist es wichtig, seinen Gegner zu kennen. Weiß man, welche Pflanzen die Allergene aussenden, kann man reagieren. Ein Arzt kann in der Regel mit speziellen Tests nachweisen, auf welche Pollen der Körper allergisch reagiert. So kann man sein Verhalten auf die Pollenbelastung abstimmen. Die IKK classic bietet kostenlos einen entsprechenden Info-Service als Smartphone-App an. Damit kann man sich schnell und mobil über die aktuelle Pollenvorhersage in der Region informieren und entscheiden, ob eventuell eine Trainingspause sinnvoll ist.

Um die Auswirkungen einer allergischen Reaktion so gering wie möglich zu halten, können bestimmte Medikamente, so genannte Antiallergika, hilfreich sein. Die Präparate werden vom Arzt verordnet. Er sollte wissen, dass sein Patient aktiver Sportler ist, um das bei der Medikation zu berücksichtigen und Tipps für den Trainingsplan geben zu können. Unter Umständen rät der Arzt zur Hyposensibilisierung. Das ist eine über einen längeren Zeitraum angelegte Therapie, um das Immunsystem an die Allergieauslöser zu gewöhnen und den Verlauf der Erkrankung günstig zu beeinflussen.

Die moderne Medizin bietet Pollenallergikern Schutzmöglichkeit. Trotzdem müssen während der Hauptblühzeit Vorsicht und Vernunft oberstes Gebot bleiben, besonders für Sportler. Bei körperlicher Belastung atmet man stärker und kommt intensiver mit Pollen in Kontakt. Tritt eine allergische Reaktion auf und ist sie mit Atemnot verbunden, sollte man seine Aktivität abbrechen, um die Beschwerden nicht noch zu verschlimmern. Ansonsten besteht auch das Risiko, dass sich aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickelt.

– Pollenvorhersage beachten.
– Sportbekleidung in der Pollensaison nicht im Freien trocknen
– Nach dem Sport duschen und Haare waschen
– Nasenspülungen verwenden
– Kein Nikotin. Rauchen reizt die Atemwege zusätzlich. Dadurch können die Allergene die Schleimhäute noch besser angreifen und auf Dauer chronische Atemwegserkrankungen auslösen.

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