IKK classic-Gesundheitstipp: Trotz Stress gesund bleiben

Stress ist unser alltäglicher Begleiter. Egal, wen man fragt, fast alle klagen darüber: Der Chef macht Stress, Lehrer stressen und die überfüllte U-Bahn verursacht wie die Baustelle vor dem Fenster Stress. Besonders in Großstädten leiden viele Menschen unter den Folgen von Reizüberflutung, Hektik und Leistungsdruck. Aber was passiert mit uns, wenn wir Stress haben und wie lassen sich gesundheitliche Folgen vermeiden? Peter Rupprecht von der IKK classic klärt auf.

Was ein Mensch als stressig oder belastend empfindet, ist individuell verschieden. Eindeutig ist die ungesunde Wirkung, die zuviel Stress auf Körper und Seele hat. Die Weltgesundheitsorganisation WHO erklärte Stress deshalb zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts.

Dabei hatten die Reaktionen, die unter Belastung und Anspannung im Körper ausgelöst werden, ursprünglich eine wichtige Funktion: Unsere Ahnen mobilisierten dadurch bei Gefahr ihre körperlichen Reserven und machten sich flucht- oder kampfbereit. Durch die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin kann der Körper Höchstleistungen vollbringen. Das Atemvolumen nimmt zu. Das Herz pumpt schnell und kräftig. Sauerstoffreiches Blut gelangt in die Muskulatur. Dadurch halten die Muskeln eine stetige, leichte Anspannung, aus der eine Aktion schnell erfolgen kann. Selbst die Folgen einer Verletzung werden verringert, weil sich unter Stress die Blutgefäße zusammenziehen und die Blutgerinnung zunimmt.

Stress ist also erst einmal eine positive und effektive Reaktion des Körpers. Beim Sport und im Wettkampf bringt das Vorteile. Wird die freigesetzte Energie genutzt und durch körperliche Aktivität abgebaut, macht Stress nicht krank. Problematisch wird es, wenn wir in Situationen Stress empfinden, in denen wir nicht der Evolution entsprechend reagieren können. Wer in der Schule eine Klausur schreibt oder im Job Ärger mit dem Vorgesetzten hat, kann nicht einfach zum Sprint durchstarten. Bleiben solche Momente die Ausnahme, kann der Körper die Folgen kompensieren. Dauerbelastungen können aber zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Magen- und Darmproblemen, Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Nervosität, Schlafstörungen und Depressionen führen.

Wie kann man sich gegen negative Auswirkungen von Stress wappnen? Der gestresste Körper will seine Muskeln spielen lassen. Deshalb hilft Bewegung. Aktiv betriebener Sport baut nicht nur Stress im Körper ab, sondern gilt auch als Ventil für die Stressmacher Frustration und Aggression. Sport sollte in diesem Fall aber nicht unter dem Leistungsaspekt gesehen werden, sondern Spaß machen. Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen wirken besonders effektiv gegen Stress.

Genauso wichtig wie körperliche Belastungen zum Stressabbau sind, sind Phasen der Entspannung. Der Körper muss regenerieren und die Psyche zur Ruhe kommen. Deshalb sollte man ausreichend schlafen. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell unterschiedlich – sieben bis acht Stunden gelten als Durchschnitt.

Reicht das zur Regeneration nicht aus, kann man es mit einer professionellen Entspannungstechnik versuchen. Es gibt dafür zahlreiche Methoden: autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Tai Chi, Yoga und mehr. Wichtig: Anfänger sollten Entspannungsverfahren von Profis erlernen. Am besten geht das in Kursen mit qualifizierten Trainern.

Die Unterschiede bei den Techniken und welche für wen geeignet ist, verrät die Broschüre „Einfach abschalten“ von der IKK classic. Die IKK classic unterstützt ihre Versicherten auch beim Erlernen einer Entspannungstechnik und beteiligt sich an den Kursgebühren. Bei regelmäßiger Teilnahme gibt es von der Krankenkasse sogar noch Bonuspunkte.

Die Broschüre „Einfach abschalten“ kann jeder kostenlos bei der IKK classic bestellen: Telefon 040 54003-232 oder E-Mail an isabella.pietrek@ikk-classic.de

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