HFV-Präsidium beschließt Strategie zur Förderung der Frauen und Mädchen im Hamburger Fußball

Das Präsidium des Hamburger Fußball-Verbandes hat auf seiner Klausurtagung am vergangenen Wochenende eine umfassende Strategie zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs beschlossen. Ziel ist es, die Teilhabe von Frauen und Mädchen im Hamburger Fußball nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen.
Die Strategie wurde im Rahmen des DFB-Assist-Programms von einem übergreifenden Projektteam erarbeitet und umfasst sieben zentrale Handlungsfelder:
- Spielerinnengewinnung – Mehr Mädchen und Frauen für den Fußball begeistern
- Qualifizierung – Ausbildung und Weiterbildung von Trainerinnen, Schiedsrichterinnen und Funktionärinnen
- Talentförderung – Entwicklung und Unterstützung talentierter Spielerinnen
- Kommunikation & PR – Sichtbarkeit und positive Darstellung des Frauen- und Mädchenfußballs
- Frauen in Führung – Förderung weiblicher Führungskräfte in Vereinen und Verbänden
- Netzwerk – Aufbau und Pflege von Netzwerken für Frauen im Fußball
- Sponsoring & Partner – Gewinnung von Partnern zur finanziellen und ideellen Unterstützung
Die Maßnahmen sind bereits mit den Fachgremien abgestimmt und in deren Jahresplanung aufgenommen. So wird sichergestellt, dass die Umsetzung auf allen Ebenen konsequent erfolgt.
„Mit dieser Strategie setzen wir ein klares Zeichen für Chancengleichheit und die Zukunft des Frauen- und Mädchenfußballs in Hamburg“, betont HFV-Präsident Christian Okun.Für die Koordination wurde Katrin Niehoff, Präsidiumsmitglied und Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, benannt. Sie wird die Umsetzung der Strategie gemeinsam mit den Fachgremien verantwortlich begleiten.