HFV 98er können mit den Besten mithalten! – Ein Nachbericht von Trainer Lewe Timm

Ein guter 8.Platz steht am Ende auf dem Papier und viel Lob für die Art und Weise, wie dieser erreicht wurde. Im ersten Spiel (2:2) wurde der spätere Tabellenzweite Südwest (14 Spieler von Mainz 05 und 2 von Kaiserslautern) in den ersten Minuten schwindelig gespielt. Drei 100% Torchancen wurden dabei liegen gelassen und wie der Fußball es dann so häufig will, liegt man mit der ersten Chance des Gegners zurück. Dadurch entwickelte sich ein hochklassiges Fußballspiel in dem beide Mannschaften am Ende als Sieger vom Platz gehen können.
Das zweite Spiel gegen Berlin zeichnete sich durch eine enorm hohe Passqualität aus. Wieder wurden mehrere Chancen liegen gelassen (Innenverteidiger Marwin Bolz hatte bereits in der 5. Spielminute das 1:0 auf dem Schlappen nachdem er sich super mit eingeschaltet hatte) und erst ein erzwungenes Eigentor in der zweiten Halbzeit brachte die Hamburger endgültig auf die Siegerstraße. Mats Köhlert nahm sich die Halbzeitansage seines kommenden Nationaltrainers Christian Wück („Warum benutzt du nicht auch mal deinen Rechten?“) zu Herzen und erzielte das 2:0 aus 20 Metern mit rechts. Nur zwei Torchancen wurden zugelassen und so ging Hamburg als verdienter Sieger vom Platz.

Der freie Tag wurde zur Regeneration und Pflege genutzt und der wichtigste Mann kam endlich richtig ins Schwitzen. Physiotherapeut Kalle „Monster“ Stoppel bearbeitete nicht nur Muskeln und Seelen, sondern sorgte auch für eine überragende Stimmung im Team. Nebenbei wurde auch noch an einem Motivationsvideo gearbeitet, welches zum Erfolg im dritten Spiel beitragen sollte. Das klappte leider nicht. Wieder starteten die Hamburger gut in das Spiel und hatten gleich zu Beginn die Chance zum 1:0. Patrick Storb schlenzte den Ball aus 14 Metern über das Tor. Danach ließen die Hamburger sich leider durch die Aggressivität und das Tempo der Jungs aus Niederrhein (hauptsächlich aus Gladbach und Düsseldorf) beeindrucken und lagen verdient mit 0:2 zur Pause hinten. Nach einigen Umstellungen (4-1-4-1 auf 4-2-3-1) gehörte Halbzeit zwei den Hamburgern. Jonas Behounek holte einen Elfmeter raus, Alexander Laukart verwandelte sicher und man war wieder dran. Leider gab es kurze Zeit später einen kapitalen Bock (zu kurzer Rückpass zum eigenen Torwart) und der 1:3 Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Ein Unentschieden wäre sicher verdient gewesen, aber auf diesem Niveau kann man sich eben nicht viele Fehler leisten und muss seine Chancen effizienter nutzen.

Im letzten Spiel trafen die Jungs auf Sachsen-Anhalt (hauptsächlich aus Magdeburg und Halle). Ein kleinerer Landesverband ohne aktuellen Bundesligisten. Nichtsdestotrotz eine kampf- und konterstarke Mannschaft, die einem am letzten Tag ganz schön wehtun kann. Wiederum starteten die Hamburger furios. Alper Bas erzielte bereits in der Anfangsphase nach Vorarbeit von Alexander Laukart das 1:0. Weitere Chancen blieben ungenutzt und zur Halbzeit lag man 1:2 zurück. Keiner konnte sich das so recht erklären, aber alle wussten um die Comeback-Qualitäten des Teams. Schnell wurde der Ausgleich erzielt und auch ein weiterer Kontertreffer brachte die Mannschaft nicht aus dem Tritt. Das Spiel wurde durch eine Energieleistung mit 4:3 gewonnen und der 8. Platz war der verdiente Lohn.
Vielen Dank an Simon Hatje, der für Steffen Prielipp als Co-Trainer eingesprungen ist und Kalle Stoppel, die beide einen Riesenjob gemacht haben.
Clear Eyes! Full Hearts! Can´t Lose!

Text: Lewe Timm

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