Gesundheitstipp der IKK classic:

Grundsätzlich gilt: Wer krank ist, sollte keinen Sport treiben.

Egal, ob in der U-Bahn, beim Einkaufen oder am Arbeitsplatz: Um uns herum wird geschnäuzt und gehustet. In der nasskalten Jahreszeit ist es nicht möglich, einer Erkältung aus dem Weg zu gehen. Durchschnittlich viermal im Jahr erwischt es uns. Die Folgen: Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen – und häufig Fieber. Für sportlich Aktive stellt sich dann die Frage, ob sie die Zähne zusammenbeißen und trotzdem zum Training oder Turnier gehen oder doch lieber eine Pause einlegen. Die IKK classic rät zur Vorsicht, und nicht den Helden zu spielen.

Der Körper ist dann damit beschäftigt, die Krankheitsursache zu bekämpfen und die Folgen der Erkrankung so gering wie möglich zu halten. Damit hat das Immunsystem genug zu tun. Es zusätzlich mit sportlicher Aktivität zu belasten, kann es überfordern. Wer nur eine laufende Nase hat und sich ansonsten fit fühlt, muss beim Sport nicht zwingend pausieren. Es reicht aus, das Pensum herunterzuschrauben und deutlich unter seiner Leistungsgrenze zu bleiben. Kommt aber Fieber zur Erkältung dazu oder sind die Lymphknoten geschwollen, ist eine Sportpause zwingend. Frühestens eine Woche nach Ausheilung des fiebrigen Infekts kann wieder langsam mit dem Training begonnen werden. Im Zweifelsfall ist es immer besser, einen Arzt zu konsultieren und seinem Rat zu folgen.

Körperliche Anstrengung kann die Krankheitserreger zur Wanderschaft durch den Organismus anregen. Ist das Immunsystem überlastet, kann es nicht mehr für ausreichend Schutz sorgen. Im schlimmsten Fall geht das aufs Herz. Ganz normale Erkältungsviren sind die häufigsten Verursacher von Herzmuskelentzündungen und die können lebensgefährlich sein. Ähnlich verhält es sich bei einer bakteriellen Infektion. Wird beispielsweise eine Mandelentzündung nicht konsequent auskuriert, können die bakteriellen Krankheitserreger zu Infektionen an der Herzinnenhaut oder den Herzklappen führen.

Übrigens: Schmerz- oder fiebersenkende Medikamente lindern zwar die Erkältungssymptome und man fühlt sich fitter. Die Erkrankung wird dadurch aber nicht geheilt. Sie bleibt akut. Wer Antibiotika einnehmen muss, sollte die Entscheidung, wann wieder mit dem Training begonnen werden darf, sowieso dem Arzt überlassen.

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