Fair-Play-Ehrung bei Viktoria Harburg

Startseite / News / Engagement & Entwicklung / Fair-Play-Ehrung bei Viktoria Harburg
Mike Gielow mit Emir (v.r.)

Am 18. September 2025 fand die erste Fair-Play-Ehrung der neuen Saison statt. Der Fair-Play-Beauftragte des Hamburger Fußball-Verbandes, Mike Gielow, machte sich dazu auf den Weg nach Harburg, um den jungen Spieler Emir von Viktoria Harburg für sein vorbildliches Verhalten auszuzeichnen. Eigentlich war die Ehrung im Rahmen des Trainings der E-Jugend geplant – doch das musste aufgrund des Wetters abgesagt werden. Stattdessen erhielt der erst neun Jahre alte Emir die Auszeichnung im Kreis seiner Mannschaft, Trainer, Vereinsführung sowie zahlreicher Eltern.

Hintergrund der Ehrung
Beim Kinderspieltag am 13. September 2025 traf Viktoria Harburg in der E-Jugend auf Billstedt-Horn. Kurz vor Spielende erzielte Emir das vermeintliche Siegtor zum 2:1. Doch unmittelbar nach dem Treffer suchte er das Gespräch mit seinen Trainern und erklärte, dass der Ball vor seinem Schuss im Aus gewesen sei. Sein Treffer wurde daraufhin annulliert. In der Schlussphase gelang Billstedt-Horn noch das 2:1 – die Partie ging für Viktoria verloren.

Beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Fair-Play-Geste meldete der Trainer von Billstedt-Horn die Szene an den Hamburger Fußball-Verband. Für Mike Gielow stand schnell fest, dass dieses Verhalten unbedingt gewürdigt werden müsse.

Besondere Auszeichnung für den jüngsten Preisträger
Im Rahmen der Ehrung überreichte Gielow Emir eine Urkunde sowie kleine Präsente. In seiner Ansprache betonte er, dass Emir mit neun Jahren der bislang jüngste Spieler ist, der vom HFV für Fair Play ausgezeichnet wurde:
„Es ist beeindruckend, dass Emir in diesem Alter die Werte des Fair Play so klar verinnerlicht hat und sie auch auf dem Platz lebt. Das ist ein starkes Zeichen für die gute Arbeit bei Viktoria Harburg.“

Nach dem offiziellen Teil und einem gemeinsamen Fototermin nutzte Emir die Gelegenheit, um gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden wieder auf den Platz zu gehen – diesmal ganz ohne Regenpause.