Ein Jahr als FSJler: Mads Hügel sagt Tschüss

Mads berichtet von seinen Erfahrungen

Mads Hügel blickt auf ein ereignisreiches Jahr beim HFV zurück – Foto HFV

Wie schnell ein Jahr vergeht, wird vor allem einer Person beim Hamburger Fußball-Verband gerade bewusst: Mads Hügel. Am 31. Juli endet Mads´ Freiwilliges Soziales Jahr beim HFV. In einem Jahr, das vor allem in den Wintermonaten noch stark durch das Coronavirus beeinflusst wurde, hat Mads dennoch viel erlebt, viel gesehen und viel gelernt. Was genau ihn überrascht hat und was ihm in Erinnerung bleibt, erzählt er uns hier. Wir sagen danke für ein Jahr tatkräftiger Unterstützung, guter Laune und noch besserem Humor, Mads!

Mads´ Erlebnisbericht:

Am 30. April 2021 hat sich Dominik Voigt, mein Teamleiter und erster Ansprechpartner beim HFV und im FSJ, bei mir gemeldet und gesagt, dass ich ab dem 1. August 2021 die Möglichkeit bekommen würde, als FSJler beim HFV arbeiten zu können. Bis dahin waren meine größten Berührungspunkte mit dem HFV die Hallenturniere und ein Auswahltraining – beides schon sehr lange her. Ich habe mich deshalb auch bewusst für den HFV entschieden, da ich mehr hinter die Kulissen der gesamten Organisation des Fußballs in und um Hamburg erfahren und gucken wollte.

Als es dann losging, war meine erste Aufgabe, ein eFootball-Turnier zu organisieren. Nach der ersten Aufregung, dieses Projekt zu stemmen, habe ich den Turnierplan erstellt und weitere Einzelheiten geklärt, um ein möglichst attraktives und vielseitiges Event daraus machen zu können. Leider fehlten die Anmeldungen, weshalb dieses nicht zustande gekommen ist. Für mich habe ich aber gelernt, dass zur Organisation nur eines Nachmittages sehr viele Einzelaufgaben erledigt werden müssen, um eine runde Veranstaltung durchführen zu können. Diese Erfahrung wurde auch direkt mit der Organisation des Jahresempfangs Ende August bestätigt. Es folgte der Verbandstag, diverse Lehrgänge, der Tag der offenen Tür beim 75 Jahre-Jubiläum des HFV und der „3 Ecken – 1 Elfer“-Kongress. Für diesen Kongress habe ich die Location gesucht. Allein diese Aufgabe hat fast zwei Monate gedauert – und dabei ging es bei dieser Suche um keine inhaltlichen Themen. Was ich vor allem bei solch organisatorischen Aufgaben gelernt habe, ist, dass man nie früh genug anfangen kann und sich vor allem mit dem Team rege austauschen und abstimmen muss.

Überrascht hat mich gleichzeitig auch, dass es sich beim HFV nicht nur um Spielansetzungen, Spielerpässe oder Sportgerichtsverfahren dreht, sondern hinter den Kulissen besonders die Arbeit eine enorm wichtige Rolle spielt, die sich mit allem neben dem Spielfeld beschäftigt. Besonders Spaß hatte ich an meinen insgesamt drei Trainerlehrgängen (Basis, Teamleiter und C-Lizenz), bei welchen ich den praktischen Aspekt des Fußballs im FSJ integriert hatte. Außerdem gefielen mir sämtliche Präsenzveranstaltungen, da hier die Personen hinter den Stimmen am Telefon bekannt wurden. Ich werde besonders die Organisation nur eines Kinderspielnachmittages in Erinnerung behalten. Mein erster Gedanke war: „Sind doch nur vier Mannschaften“. Im Nachhinein ist allein die Sortierung der Mannschaften ein sehr großer Aufwand.

Mein FSJ geht jetzt Ende Juli zu Ende, und dieses habe ich besonders genutzt, um mich in der Welt des Fußballs zu orientieren, welche verschiedenen Bereiche es gibt und was für Aufgaben dazu gehören. Ich habe für mich gelernt, dass ich noch Genaueres über die praktische Ebene des Fußballs erfahren möchte, weshalb ich ab dem 1. August 2022 in den USA über ein Fußballstipendium studieren werde. Dort werde ich dann neue Erfahrungen, auch in einem anderem Verbands- und Liegensystem sammeln können.

Das FSJ war demnach für mich ein Orientierungsjahr, in welchem ich mich persönlich auch besser kennenlernen konnte und jetzt die verschiedensten Facetten rund um den Fußball zumindest mal gesehen habe, was mir helfen wird, einen Job im Fußball finden zu können.

Abschließend kann ich mich nur beim ganzen Team bedanken. Von Tag 1 an hatte ich immer die Möglichkeit, eine helfende Hand zu bekommen. Meine Fragen – und das waren viele – wurden immer schnell und respektvoll beantwortet. Da das FSJ meine erste richtige Schnittstelle zur Arbeitswelt war, hatte ich vorher noch nicht die „Socialskills“, die für den Arbeitsalltag benötigt wurden. Ich wurde vom Geschäftsführer bis zum Praktikanten jedoch schnell integriert und konnte mich somit gut und sicher in der neuen Umgebung zurechtfinden. Ich wünsche dem Team alles Gute und viel Erfolg in einem hoffentlich störungsfreien Spieljahr.

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