Deutschland einig Sportnation? Zusammenwachsen und Hemmnisse im deutschen Sport seit 1989 mit Jimmy Hartwig

Die Vereinigung im Sport geschah vor dreißig Jahren unter höchst widersprüchlichen Vorzeichen: Da es der DDR seit 1968 gelungen war, die Bundesrepublik bei allen Olympischen Spielen zu schlagen, erhoffte sich der bundesdeutsche Sport einen „Vereinigungsgewinn“ durch das ostdeutsche Potential. Tatsächlich gerieten DDR-Sportler*innen zur begehrten Elite im vereinten Sport, sahen sich jedoch auch Stasi- und Doping-Verdächtigungen ausgesetzt. Im Fußball hofften wiederum die ehemaligen DDR-Klubs, eine Angleichung des Niveaus hin zur erfolgreichen Bundesliga zu erlangen. 

Doch kämpften die Vereine mit der Umstellung vom Staatssport auf den Vereinssport, mit Geldmangel und einem Exodus der Topspieler nach Westen. Wie lautet heute die Bilanz von 30 Jahren Einheit im Sport aus der Perspektive verschiedener Sportarten?

 
Vortrag: Sport frei? Der Weg in die Sporteinheit, Dr. Jutta Braun (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung)

Gäste: Volker Höffer (BStU-Außenstelle Rostock), Kaweh Niromand (Geschäftsführer Berlin Recycling Volleys, DOSB-Präsidium), Jimmy Hartwig (HSV-Legende, Fußballtrainer, Chemie Böhlen/FC Sachsen Leipzig)
Moderation: Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte)

Ansprechpartnerin: Maria del Sol Aguilera mariadelsol.aguilera@bsb.hamburg.de
Diese Veranstaltung wird von dem Hamburger Bürgersender und Ausbildungskanal TIDE aufgezeichnet, abrufbar ca. zwei Wochen nach Veranstaltungsdatum unter https://www. hamburg.de/politische-bildung/

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