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Das sind die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2026

Dominik Kopmann, Thao-Quyen Nguyen, Franziska Lähn, Jan-Philipp Rose, Erolind Krasniqi und Linnea Taube (v.l.) – Foto Witters

Gebührender Applaus traf auf große Überraschung am Freitagabend im Grand Elysée Hamburg, als es zur Verkündung der Sportlerinnen und Sportler des Jahres im HFV kam. Bis zum 19. September konnte öffentlich für die Favoriten und Favoritinnen in den Kategorien Spielerin und Spieler, Trainerin und Trainer sowie Schiedsrichterin und Schiedsrichter des Jahres abgestimmt werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner blieben bis zum Jahresempfang des HFV am Abend des 25. September 2026 geheim. Freuen über die Auszeichnung dürfen sich folgende sechs Sportlerinnen und Sportler.

Schiedsrichterin des Jahres

Zur Schiedsrichterin des Jahres wurde Thao-Quyen Nguyen vom Walddörfer SV gewählt. Quyen Nguyen gehört seit Jahren zu den engagiertesten und leistungsstärksten Schiedsrichterinnen des Hamburger Fußballs. Bereits seit 2024 war sie als Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga aktiv. Zur Saison 2026/27 gelang der 24-Jährigen der nächste große Karriereschritt: der Aufstieg als Schiedsrichterin in die 2. Frauen-Bundesliga sowie in die Herren-Oberliga Hamburg.

Neben ihren Einsätzen auf Verbandsebene engagiert sie sich beim Walddörfer SV als stellvertretende Schiedsrichter-Obfrau und bringt sich dort aktiv in die Förderung und Entwicklung des Schiedsrichterwesens ein. 

Schiedsrichter des Jahres

Zum Schiedsrichter des Jahres wurde Dominik Kopmann von Eintracht Norderstedt gewählt. Der 27-Jährige ist seit 2014 als Schiedsrichter aktiv und hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet. Ein besonderer Höhepunkt seiner Laufbahn war unter anderem der Einsatz als Schiedsrichter-Assistent beim LOTTO Hamburg-Pokalfinale der Herren 2023. Seit seinem Aufstieg in die Regionalliga Nord und in die U19 DFB-Nachwuchsliga im Jahr 2023 gehört Kopmann zu den leistungsstärksten Hamburger Schiedsrichtern.

Neben seinen Einsätzen auf dem Platz engagiert sich Kopmann auch ehrenamtlich für das Schiedsrichterwesen. Als Mitglied der Kommission „Gespannspiele“ sowie in seinem Bezirk bringt er sich aktiv in die Förderung und Entwicklung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern ein. 

Trainerin des Jahres

Als Trainerin des Jahres ausgezeichnet wurde Franziska Lähn. Seit neun Jahren ist sie als Trainerin aktiv und hat sich in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Die vergangenen zwei Jahre war Lähn beim Hamburger SV tätig, zunächst als Trainerin der U17 und anschließend als Cheftrainerin der U20-Frauen. Unter ihrer Leitung erreichte die Mannschaft am Ende der Saison einen beachtlichen vierten Platz in der Frauen-Regionalliga Nord. Im Sommer 2026 wechselte Lähn zum 1. FC Köln. Ihre eigene Fußballlaufbahn hatte sie zunächst als Spielerin begonnen, ehe sie sich zunehmend auf das Trainerinnenamt konzentrierte – mit Erfolg.

Trainer des Jahres

Trainer des Jahres wurde Jan-Philipp Rose. Der 40-Jährige übernahm im Januar 2025 den ETSV Hamburg und führte die Mannschaft in der Saison 2025/26 zum ersten Hamburger Oberliga-Meistertitel der Vereinsgeschichte. Mit 26 Siegen, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen krönte der ETSV eine beeindruckende Saison in der Gamesright Oberliga Hamburg. Für Rose war es der vorläufige Höhepunkt seiner Trainerlaufbahn, die zuvor über Stationen bei Eintracht Norderstedt, dem FC Teutonia 05 und dem FC St. Pauli II geführt hatte. Seine eigene Fußballlaufbahn verbrachte er unter anderem viele Jahre bei Eintracht Norderstedt. Im Sommer 2026 wechselte Rose zu Altona 93.

Spielerin des Jahres

Spielerin des Jahres wurde Linnea Taube vom FC St. Pauli. Die 27-Jährige ist Teil der 1. Frauen des FC St. Pauli in der Regionalliga Nord. In der Saison 2025/26 sicherte sich die Mannschaft am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Gleichzeitig konnte die Innenverteidigerin mit ihrem Team einen weiteren großen Erfolg feiern: Nach dem Pokalsieg 2024 gewann der FC St. Pauli 2026 erneut den LOTTO Hamburg-Pokal der Frauen. Als Führungsspielerin hatte Taube dabei eine wichtige Rolle in der Mannschaft.

Spieler des Jahres

Als Spieler des Jahres wurde Erolind Krasniqi vom ETSV Hamburg geehrt. Der 26-Jährige erlebte mit dem ETSV eine herausragende Saison 2025/26 und feierte mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der Gamesright Oberliga Hamburg. Einen großen Anteil daran hatte der Spieler selbst: Mit 48 Treffern wurde Krasniqi Torschützenkönig der Oberliga. Im entscheidenden Meisterschaftsspiel beim HEBC erzielte er beim 4:0-Auswärtssieg gleich zwei Tore und machte damit den Titelgewinn perfekt. Nach Stationen unter anderem beim FC Süderelbe, Eintracht Norderstedt, Rot-Weiss Essen, BFC Dynamo und Teutonia 05 hatte Krasniqi im Sommer 2025 den Weg zum ETSV gefunden. Im Sommer 2026 wechselte er zum Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08. Die Auszeichnung zum Spieler des Jahres ist damit die Krönung einer außergewöhnlichen letzten Saison.