Bewerbung für die Unterstützung der Flüchtlingsinitiative „1:0 für ein Willkommen“ weiterhin möglich

Stellvertretend für den SV Nettelnburg/ Allermöhe erhielt Gerald Grasse von Claudia Wagner-Nieberding die Unterstützung der Flüchtlingsinitiative an - Foto HFV

Die Flüchtlingsinitiative „1:0 für ein Willkommen“ wird von der DFB Stiftung Egidius Braun, der Nationalmannschaft und der Bundesregierung mit insgesamt 600.000€ unterstützt. Treu dem DFB Leitmotiv, dass Hilfe bei Not naht, werden hier Projekte von Vereinen, die den Flüchtlinge zu Gute fallen, unterstützt und gefördert.

Vereine, die sich speziell für Flüchtlinge engagieren, fördern so bspw. die Integration und verbessern ein Zusammenleben. Die Projekte der Vereine, die für Kinder und für Frauen und Männer angeboten werden, erhalten Unterstützungen, die teilweise von der Stiftung, aber auch aus dem Prämientopf der Nationalmannschaft und der Regierung bereitgestellt werden. Staatsministerin Aydan Özoguz schätzt diesen Einsatz der Vereine sehr, da sie einen großen Anteil bei dieser Integration in die Gesellschaft beitragen.

Die Initiative „1:0 für ein Willkommen“ ist aber noch nicht beendet und Vereine können sich weiterhin für eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500,- Euro bewerben. Um eine Unterstützung zu erhalten, müssen die Vereine bei der Stiftungsgeschäftsstelle in Hennef eine solche beantragen. Der Antrag ist formlos. Über die Vergabe dieser Mittel entscheidet das Stiftungsgremium. „Wir sind uns bewusst, welche Symbolkraft der Fußball hat. Vor allem wissen wir, wie wichtig das Mannschaftsgefühl, das Wissen, dazu zu gehören, für Kinder ist. Wir wissen auch, dass der Fußball eine ‚Sprache‘ ist, die jede Sprachbarriere leicht überwindet. Deshalb hoffen wir, dass hier ein Stein ins Wasser geworfen wird, der viele Kreise zieht. ‚1:0 für ein Willkommen‘ kann eine treffliche Metapher auch für andere Aktivitäten werden, die sich an neu zu uns gekommene Menschen richten, die in Deutschland Schutz und Heimat suchen“, so Stiftungsgeschäftsführer Wolfgang Watzke.

„Willkommen im Verein! Fußball mit Flüchtlingen“ – Artikel

Der Hamburger Fußball-Verband zählt im Moment 23 Vereine, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind und sich bei der Flüchtlingsinitiative beworben haben. Diese Vereine haben die 500,- Euro zugesichert bekommen. Mit diesem Geld können sie den Erhalt oder auch die Entwicklung dieser Projekte finanzieren und tragen so zur Integration bei. Dennoch besteht weiterhin die Möglichkeit, sich für die Förderung zu bewerben. Auch Vereine, die neue Projekte zu Gunsten der Flüchtlinge starten wollen, können sich Tipps und Hinweise für die Arbeit in der Broschüre „Willkommen im Verein. Fußball mit Flüchtlingen“ holen.

Die Vereine, die aus dem Hamburger Fußball-Verband Flüchtlingsprojekte gestartet haben und mit 500,- Euro unterstützt wurden:
Hamburger Turnerschaft von 1816, SSV Rantzau, SC Condor, SC Urania, SV Nettelnburg/ Allermöhe, TSV Wandsetal, Cosmos Wedel, SV Rugenbergen, Grün-Weiss Eimsbüttel, FC Hamburg Berg, TSG Bergedorf, Borstel-Hohenraden, KS Polonia, Meiendorfer SV, SV Börnsen, Kurdistan Welat, FSV Harburg-Rönneburg, FC Türkiye, FC Bergedorf 85, SC Hamm 02, SV Blankenese, Hamburger Türk-Sport und SV Eidelstedt.

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