19.08.2014

Zukunftsstrategie Amateurfußball

Der Amateurfußball-Kongress 2012 hat herausgearbeitet, dass immer mehr Vereine vor existenzbedrohenden Problemen stehen und bei der Bewältigung dieser Probleme die Unterstützung des DFB und der Landesverbände mit ihren Kreisen benötigen.
Das Kernziel der Zukunftsstrategie Amateurfußball ist daher die Sicherung der Zukunft des Amateurfußballs in den Vereinen.

Deshalb konzentriert sich der Masterplan mit seinen drei Handlungsfeldern Kommunikation, Entwicklung Spielbetrieb und Vereinsservice auf die Beantwortung der Frage, wie das Angebot der Verbände und ihrer Kreise (bzw. Bezirke) für die Fußballvereine zukünftig gestaltet werden sollte. Ziel dabei ist, das im deutschen Sport einmalige, bundesweit flächendeckende Vereinsfußballangebot (zu bezahlbaren Beiträgen) zu erhalten und im Bereich der Mädchen und Frauen sogar noch auszubauen.
Zusammengefasst: Ziel ist es, dass Menschen weiterhin in Mannschaften von Vereinen Fußball spielen. Dazu braucht es eine qualitätsorientierte, effiziente Organisation, die das ermöglicht. Diese Organisation braucht moderne und durchdringende Kommunikation nach innen und außen, einen unbürokratischen Spielbetrieb, der unter Beachtung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Fußball ermöglichen und nicht verhindern will, und ein Serviceangebot, dass den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Vereine effektiv hilft.
Der Amateurkongress hat klare Aufträge erteilt. Daraus wurden leistbare Pakete geschnürt, die wir jetzt gemeinsam und abgestimmt umsetzen. Jeder Landesverband stellt im Rahmen seiner Möglichkeiten einen eigenen, mit dem DFB abgestimmten Masterplan auf, der im Verband Chefsache sein wird. Schließlich kann der Masterplan jederzeit angepasst und sukzessive um alle Themen ergänz werden, bei denen DFB und Landesverbände im Interesse der Amateurfußballentwicklung zusammen arbeiten.

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