26.03.2014

Uwe Seeler Pokal am 24.03.2014 in der Sporthalle Hamburg

Das einzige Grundschul-Team von der Stengele-Straße (gelbe Trikots) erkämpfte einen beeindruckenden dritten Platz - Foto HFV

Auch in diesem Jahr wurde der Schulfußball-Pokal unter der Verantwortung der "Behörde für Schule und Berufsbildung" (BSB) mit Unterstützung des Hamburger Fußball-Verbandes ausgespielt. Insgesamt 24 Mannschaften trafen sich am Montag, 24. März 2014 in der Sporthalle Hamburg, um den Meister ihrer Altersklasse zu küren. Zwölf Mädchenmannschaften und zwölf Jungenmannschaften spielten in den Altersklassen A (Jahrgang 2001/2002) und B (Jahrgang 2003 und jünger) zunächst in einer Gruppenphase um die Teilnahme an der KO-Phase.

Mit zwei Siegen und einem dritten Platz die erfolgreichste Schule: die Gesamtschule Alter Teichweg - Foto HFV

Das Gymnasium Farmsen, die Adolf-Schönfelder-Schule, die Stadtteilschule Meiendorf und die Ernst-Henning-Schule qualifizierten sich bei den jüngeren Mädchen für das Halbfinale. Bei den älteren Mädchen freuten sich das Gymnasium Meiendorf, das Gymnasium Osterbek, das Christianeum und die Gesamtschule Alter Teichweg über den Sprung ins Halbfinale.
Auch bei den Jungen war die Gesamtschule Alter Teichweg sehr erfolgreich und zählte-in beiden Altersklassen zu den besten vier Teams. Bei den älteren Jungen komplettierten die Gretel-Bergmann-Gesamtschule, die Stadtteilschule Hamburg-Mitte und Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg das Halbfinalfeld. Bei den Jüngeren standen neben der Gesamtschule Alter Teichweg die Grundschule Stengele-Straße, das Gymnasium Heidberg und die Stadtteilschule Am Heidberg im Halbfinale.
Bei den Mädchen konnten sich am Ende die Stadtteilschule Meiendorf (Mädchen B) und die Gesamtschule Alter Teichweg (Mädchen A) über den Sieg freuen. Bei den Jungen feierte die Gesamtschule Alter Teichweg (Jungen B) ihren zweiten Triumph des Tages. Die Stadtteilschule Hamburg-Mitte (Jungen A) konnte sich nach einem knappen Erfolg im Halbfinale (nach 7m-Schießen) auch im Finale durchsetzen.

HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga schreibt Autogramme - Foto HFV

Für die Gewinner gab es neben dem begehrten Wanderpokal noch einen Fußball sowie eine Urkunde.

Die Atmosphäre in der Sporthalle war großartig und die Stimmung auf der Tribüne trieb die Mädchen und Jungen auf dem Spielfeld sichtbar an. Den großen und kleinen Gästen des Uwe Seeler Pokals wurde neben dem sportlichen Wettbewerb einiges geboten. Ein Kicker-Tisch, Bälle in allen Größen und Formen und viele kleine Spiele wurden von der Unfallkasse-Nord gestellt und ließen in den Pausen der eigenen Teams keine Langeweile aufkommen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Der Schirmherr und Namensgeber des Turniers, Uwe Seeler, wollte es sich nicht nehmen lassen, den Nachwuchskickern einen Besuch abzustatten. Leider musste er aus privaten Gründen kurzfristig absagen. Dennoch war der Hamburger SV an diesem Tag durch zwei Personen präsent. Das Maskottchen des HSV, Dino Hermann, war nicht nur als Fotomotiv vor Ort. Er zeigte ungeahnte sportliche Fähigkeiten und nahm sich lange Zeit für ein Elfmeterschießen mit den Kindern. Der Stargast des Tages war die Sturmhoffnung des HSV, Pierre-Michel Lasogga. Abseits des Rummels dauerte es etwas, bis alle erfahren hatten, dass der Profi bereits da war. Geduldig kümmerte er sich um jeden Foto- und Autogrammwunsch und bescherte den Kindern ein besonderes Erlebnis.

Nach etwa sieben Stunden fand ein rundum gelungener Tag sein Ende. Die Organisatoren des Turniers, Nicole Halling, Jens Bendixen-Stach und Jussi Romppanen, waren sichtlich geschafft, aber durchaus zufrieden. Jussi Romppanen: „Ich bin froh, dass bei allen Teams auch in diesem Jahr die Fairness im Vordergrund stand, ganz im Sinne des Schirmherren Uwe Seeler. Äußerst erfreulich die zudem die Entwicklung des Mädchen-Fußball. Sowohl in der Breite als auch in der Spitze steigt das Niveau deutlich an.“

Und auch wenn nicht alle Teams das umsetzen konnten, was sie sich vorgenommen hatten, konnten sie erhobenen Hauptes den Heimweg antreten. Sie zählten zu den besten sechs Teams ihres Alters in ganz Hamburg und haben ihr Bestes gegeben. Sie waren alle Gewinner und, noch viel wichtiger, hatten sichtlich Spaß.

Text und Fotos: Kevin Dittmann

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