26.11.2018

Hamburgs Fußball zeigt Flagge gegen Rassismus und Gewalt

An die Vorstände und Fußball-Abteilungsleiter der Mitgliedsvereine im Hamburger Fußball-Verband

Zum Ende eines Jahres ist es eine gute Sitte, zurück zu blicken und Wünsche zu äußern.

Das nun fast hinter dem Fußball liegende Jahr gehört sicherlich nicht zu den Einfachsten, die es je gegeben hat. Eine zunehmende Zerrissenheit der Gesellschaft macht auch vor dem Fußball nicht halt. Anfeindungen, insbesondere aufgrund von Herkunft, nehmen erneut zu. Und unsere Schiedsrichter berichten von Übergriffen und Respektlosigkeit ihnen gegenüber. Das sind Entwicklungen, die in keiner Weise hinnehmbar sind.

HFV-Präsident Dirk Fischer ruft alle Vereine auf, Flagge zu zeigen gegen Rassismus und Gewalt

Diese Entwicklungen nimmt der Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes, Dirk Fischer, zum Anlass, um klar Stellung gegen Rassismus und Gewalt zu beziehen. „Gewalt, Rassismus oder Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz. Sie widersprechen dem Geist von Fairplay und Respekt, der unserem schönen Sport zugrunde liegt. Der Hamburger Fußball-Verband wird auch zukünftig diesen Phänomenen entschieden entgegentreten und möchte das hiermit klar zum Ausdruck bringen. Wir rufen unsere Vereine dazu auf, ebenfalls ein Zeichen zu setzen und Flagge zu zeigen.“

Aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen, wenn am Spieltag-Wochenende 30.11./1.12./2.12.2018 bei den Spielen des Hamburger Fußball-Verbandes der nachfolgende Aufruf des HFV-Präsidenten Dirk Fischer verlesen wird und in den Stadionheften abgedruckt wird:

„Der Hamburger Fußball-Verband und seine Vereine stellen sich gegen Rassismus jedweder Art. Bei unseren Fußballspielen sind alle Menschen gleich, egal welche Nationalität, welche Hautfarbe, welche sexuelle Orientierung und welche Religion. Unser Motto heißt „Miteinander statt nebeneinander“. Bei uns ist jede Spielerin und jeder Spieler jeden Alters willkommen! Wir stehen für Fairplay und Respekt gegenüber den Gegnern und den Schiedsrichtern und wir stellen uns gegen jedwede Gewalt auf unseren Sportplätzen.“

Vermarktung: