23.01.2016

FutsalLiga Hamburg – Meisterschaftsentscheidung am 24.1.16 im Final Four - Sporthalle Wandsbek

Nach dem letzten Spieltag in der Herren-Verbandsliga und in der Landesliga der FutsalLiga Hamburg wird erstmals die Meisterschaft in einem Final Four entschieden. Die Halbfinalspiele werden mit Hin- und Rückspiel gespielt.

Am 09. Januar spielten in Steilshoop:
Halbfinale – Hinspiele:
16:30 Uhr Hamburg Panthers – Futsal Hamburg 9:2
18:30 Uhr FC St. Pauli Futsal – HSV Futsal 4:8

Die Fotos der Halbfinalspiele sind in der Galerie verfügbar.

Für alle Fans des Futsal und die, die es noch werden wollen.
Merken Sie sich heute schon den 24. Januar 2016 vor!

Hier treffen die vier besten Futsal-Teams des HFV aufeinander, darunter der Deutsche Rekordmeister Panthers Hamburg und der Norddeutsche Pokalmeister HSV Futsal.

Vorverkauf läuft
Der Vorverkauf läuft bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, beim Hamburger Fußball-Verband und bei ADticket: https://www.adticket.de/Futsal-Final-Four.html

Ermäßigte Jugendgruppentickets gibt es nur beim HFV:

Bestellschein Jugendgruppenkarten / Word

Bestellschein Jugendgruppenkarten / PDF

Futsal Final Four – Sporthalle Wandsbek – 24. Januar 2016

Am 24. Januar gibt es die Finalspiele in der Sporthalle Wandsbek, Rüterstraße 75, 22043 Hamburg
Halbfinale – Rückspiele:
09:30 Uhr: HSV Futsal – FC St. Pauli Futsal
11:00 Uhr: Futsal Hamburg – Hamburg Panthers

12:30 Uhr: Finale der A-Junioren um den DERPART-Pokal, Barsbütteler SV - SC Condor

14:00 Uhr: Kleines Finale – Spiel um Platz 3
15:30 Uhr: Großes Finale – Spiel um Platz 1 Hamburger Futsal-Meisterschaft

In einem Relegationsspiel um einen Platz in der Futsal-Verbandsliga ging es am 9. Januar, 14:30 Uhr
im Spiel FC Matin (7. VL) – DSC Hanseat Futsal (4. LL) 4:9.


Futsal

Futsal – hinter diesen sechs Buchstaben verbirgt sich der offizielle Hallenfußball des Weltverbandes (FIFA). Der sogenannte „Futebol de Salao“ wurde 1989 von der FIFA als offizielle Hallenfußball-Variante anerkannt. In Deutschland ist Futsal noch nicht so populär wie in Brasilien, Italien oder Spanien, da sich hier beim Hallenfußball vor allen Dingen in den 90er-Jahren eigene Regeln entwickelt haben.

Seit 2001 setzt sich der DFB auf Anregung der FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verstärkt mit der Einführung der FIFA-Hallenregeln auseinander. Im überwiegenden Teil der 54 UEFA-Mitgliedsverbände gibt es landesweit eine Futsal-Liga und Nationalmannschaften, auf Dauer möchte da der Deutsche Fußball-Bund nicht nachstehen.

Mit der Einführung des DFB-Futsal-Cup im Jahr 2006 wurde ein erster Schritt in diese Richtung unternommen, Futsal auch in Deutschland zu etablieren. Ein Jahr später folgte der DFB-C-Junioren-Futsal-Cup. Die Turniere, die ein fester Bestandteil des Fußball-Kalenders geworden sind, haben eine Vorreiterrolle eingenommen.
Der Hallenfußball nach den offiziellen FIFA-Regeln bietet durch den sprungreduzierten Futsal-Ball eine Erleichterung besonders für Anfänger, ältere Spieler und Spielerinnen beim Breiten- und Freizeitsport. Außerdem ist der beim Futsal hervorgehobene Fairplay-Aspekt von großer Bedeutung. Und schließlich profitiert auch der leistungsorientierte Fußball davon, denn der für den Hallenboden optimierte Futsal-Ball schult die Koordination und technischen Fertigkeiten in besonderem Maße. Darüber hinaus vermittelt Futsal auch wichtige taktische Grundlagen und fördert die Spielintelligenz.

Laut FIFA ist Futsal eine der am schnellsten wachsenden Hallensportarten der Welt. Unmittelbar nach seiner Anerkennung durch die FIFA fand 1989 die erste Futsal-Weltmeisterschaft statt, die in den Niederlanden von Brasilien gewonnen wurde. Die Ausrichtung einer Europameisterschaft ließ dagegen noch etwas auf sich warten. Erst nach der Durchführung eines inoffiziellen Turniers 1996 in Spanien kam 1999 die erste offizielle EM zustande – wiederum in Spanien. Der Sieg ging an Russland. Bisher nicht abzusehen ist, wann ein deutsches Futsal-Team bei einem internationalen Großereignis seine Premiere feiert.

Offenkundig ist auf jeden Fall: In Deutschland genießt die rasante Fußball-Variante steigende Popularität. Viele Top-Stars sowie die Mittelfeldachse vom FC Barcelona haben in jungen Jahren Futsal gespielt und so den Grundstein für das attraktive Offensivspiel gelegt – ihnen nachzueifern, dürfte für jeden Fußballer ein Anreiz sein.

Futsal-Hochburg Hamburg

Hamburg gilt in Deutschland als Futsal-Hochburg. So wurde in den Jahren 2014 und 2015 die Herren-Auswahl des Hamburger Fußball-Verbandes Länderpokalsieger in Duisburg-Wedau. Die Hamburg Panthers wurden 2015 mittlerweile zum dritten Mal Deutscher Meister. Im UEFA-Futsal-Cup erreichten die Hamburg Panthers in diesem Jahr die zweite Runde. Im Norddeutschen Fußball-Verband wurden die Hamburg Panthers 2015 Meister und der HSV-Futsal Pokalsieger.

Im Moment wird am Neuaufbau einer Deutschen Futsal-Nationalmannschaft gearbeitet. Zum ersten Lehrgang wurden 6 Hamburger Akteure berufen.

In Hamburg gibt es schon seit einigen Jahren einen festen Spielbetrieb in der FutsalLIga Hamburg. In zwei Ligen, der Verbandsliga und der Landesliga wird um die Meisterschaft gespielt. Hier gibt es Auf- und Absteiger.

Futsal boomt! Rekordanmeldezahlen beim Mädchen- und Junioren-Futsal

147 Junioren-Mannschaften und 79 Mädchen-Teams spielen in der Winterrunde um die DERPART Futsalmeisterschaften des Hamburger Fußball-Verbandes.

„Das ist eine gewaltige Zahl an Mannschaften und mittlerweile ein großes logistisches Problem bei begrenzten Hallenzeiten“, sagt Christian Okun (Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses). „Aber natürlich überwiegt der positive Aspekt und es zeigt, dass Futsal immer mehr gefragt ist!“

Das DERPART-Reisebüro, Reisepartner des HFV, unterstützt die Futsalmeisterschaften der Junioren und Mädchen: Bei den Finalturnieren werden Siegespreise in Form von Trikotsätzen von Stanno ausgelost (15 + 1). Die Siegermannschaften erhalten einen Pokal und einen Futsalball von DERPART.
Hier die Meldezahlen der Futsalmeisterschaften:
A-Junioren: 32 Mannschaften; B-Junioren: 46 Mannschaften; C-Junioren: 69 Mannschaften. B-Mädchen: 40 Mannschaften; C-Mädchen: 39 Mannschaften.