27.06.2016

Endrunde HH-Meisterschaften Schulfußball Mädchen - Hochspannung beim Finalturnier

STS Am Heidberg, Gymnasium Bornbrook und Gymnasium Heidberg vertreten Hamburg beim Bundesfinale in Berlin

Ein echtes Team: Die Mannschaft vom Gymnasium Bornbrook wurde ungeschlagen Hamburger Meister im Wettkampf WK III

In der Endrunde der Hamburger Meisterschaften im Schulfußball standen sich auf dem Sportplatz des Hamburger Fußball-Verbandes in Jenfeld im Rahmen des Wettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ die besten Mädchenteams der Klassen 5 bis 10 gegenüber.
Im Wettbewerb IV der jüngsten Kickerinnen (Jahrgang 2004 bis 2006) traf die STS Am Heidberg im Finale auf das Gymnasium Klosterschule. Heidbergs überragende Torjägerin Lordina Biyama brachte die „Eliteschule des Fußballs“ mit 1:0 in Führung, doch nach Leah Brauners Ausgleichstor in letzter Minute ging es in die Verlängerung. Weil es keiner Mannschaft mehr gelang ein weiteres Tor zu schießen, musste ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen.

Glückliche Sieger: Die WK-IV-Mädchen der Stadtteilschule Am Heidberg konnten sich im Elfmeterschießen gegen die Klosterschule durchsetzen

Während Chiara Rickert, Lordina Biyama und Kathi Duwendag die Nerven behielten, brachte die Klosterschule nur zwei Schüsse im Tor unter. Klar, dass der Jubel bei den glücklichen Gewinnerinnen sehr groß war. Das Team von Sportlehrer Stefan Wolgast wird Hamburgs Farben damit im Herbst beim Bundesfinale des DFB-Schulcups im thüringischen Bad Blankenburg vertreten. Den dritten Platz belegte das Gymnasium Hummelsbüttel, das sich im Spiel gegen das Gymnasium Grootmoor nach einem Doppelpack von Elisa Cailliet Bronze sicherte.
In der Altersklasse der Jahrgänge 2002 bis 2004 (WK III) wurde der Sieger nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ ermittelt. Sieben Teams wollten sich für die Endrunde in Berlin qualifizieren, aber am Ende jubelte nur ein Team: Die Mädchen des Gymnasium Bornbrook, die zum Großteil beim SC Vier- und Marschlande Fußball spielen, blieben in sämtlichen Partien ungeschlagen und sicherten sich nach fünf Siegen und einem Remis den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte das Gymnasium Meiendorf, dass sich dem Meisterteam erst in letzter Minute durch ein Kontertor von Miriam Beecken mit 0:1 geschlagen geben musste. Die „Eliteschule des Sports“ Alter Teichweg, konnte ihrer großen Titelsammlung diesmal keinen weiteren Triumph hinzufügen und musste sich mit Rang 3 begnügen.
Einen Tag zuvor war bereits die Entscheidung im Wettkampf II gefallen. Nach den sicheren 2:0-Erfolg gegen die Klosterschule traf das Gymnasium Heidberg im Endspiel auf das „Überraschungsteam“ vom Christianeum. Janne Frauenpreiß hatte die Klein-Flottbekerinnen zuvor im zweiten Semifinale gegen die STS Eppendorf zu einem 2:0-Sieg geschossen.
Im Endspiel gegen die „Partnerschule des Leistungssports“ war das Christianeum allerdings chancenlos: Nach einem ungefährdeten 3:0 sicherten sich die Schülerinnen vom Gymnasium Heidberg nicht nur die Tickets nach Berlin, sondern auch die Goldmedaillen, die Andre Fincke, der Heinz-Werner „Buffy“ Schmidt (jetzt Ehrenvositzender) als Vorsitzender im Fachausschuss Fußball abgelöst hat, ihnen bei den anschließenden Siegerehrung feierlich verlieh.

Von Rainer Ponik

Das Überraschungsteam vom Christianeum scheiterte erst im WK-II-Finale am Gymnasium Heidberg


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