05.11.2018

DFB veranstaltet Amateurfußballkongress 2019 in Kassel

Der DFB richtet vom 22. bis 24. Februar 2019 in Kassel den 3. Amateurfußballkongress aus. Schwerpunkte der Veranstaltung sind die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Vereinsfußballs im Amateurbereich. Im direkten Austausch zwischen Vertretern und Vertreterinnen des DFB, der Regional- und Landesverbände sowie von Kreisen und Vereinen aus ganz Deutschland sollen gemeinsam Lösungen und Handlungsempfehlungen zur Stabilisierung und Stärkung der Basis erarbeitet werden.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: „Die EURO 2024 in Deutschland bietet Chancen, die wir im und für den Amateurfußball nutzen wollen. Der Amateurfußballkongress soll Antworten geben, wie der DFB gemeinsam mit den Regional- und Landesverbänden den Vereinen noch besser helfen kann. Dabei muss es unter anderem um die Unterstützung bei der Gewinnung und Qualifizierung ehrenamtlichen Nachwuchses gehen. Außerdem brauchen wir eine bessere Infrastruktur für unsere Klubs. Dies sind für mich zentrale Aufgabestellungen, denen wir uns zu widmen haben.“
Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Die Herausforderungen, denen sich der Amateurfußball ohne Wenn und Aber stellen muss, sind vielschichtig und eng verknüpft mit dem gesellschaftlichen Wandel in einer von der Digitalisierung angetriebenen Welt. Deshalb ist es von enormer Bedeutung, zusammen mit der Basis in die Tiefe zu gehen, Problemstellungen zu erkennen, zu definieren und erste Antworten zu finden, wie sich der Amateurfußball als fester Anker unser Gesellschaft fortentwickeln kann. Dafür ist der Amateurfußballkongress da.“
Dirk Fischer, Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes: „Der Amateurfußballkongress 2012 hat viele positive Ergebnisse gebracht. Die Imagekampagne „UNSERE AMATEURE. ECHTE PROFIS.“ und Maßnahmen wie der Vereinsdialog und die Einsätze des DFB-Mobils seien hier beispielhaft genannt. Im Dialog mit den Vereinsvertretern wollen wir 2019 in Kassel die Interessen der Amateurvereine artikulieren und wichtige Weichen für die Zukunft unserer Vereine stellen.“

Im Fokus des Kongresses stehen die Perspektive der Amateurvereine sowie die Interessen der aktiven Fußballer und Fußballerinnen. Außerdem soll sich intensiv der Frage gewidmet werden, wie der Vereinsfußball in den kommenden Jahren im Amateurbereich aufgestellt sein muss, um die Effekte der EURO 2024 in Deutschland mit Unterstützung der Verbände bestmöglich zu nutzen. Gegliedert ist der Kongress in folgende Kernthemen:

• Amateurfußball 2024
• Externe Rahmenbedingungen für die Vereine
• Verbandsentwicklung
• Qualifizierungsangebote

• Digitalisierung

Zu jedem Thema sollen konkrete und klar priorisierte Handlungsaufträge formuliert werden.
Beteiligte aller Organisationsebenen werden sich in Kassel auf Augenhöhe begegnen und in wechselnden Konstellationen miteinander austauschen. 84 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Kongresses rekrutieren sich aus Amateurvereinen, 42 aus den Fußballkreisen. Die Landesverbände entsenden 84 Vertreter, die weiteren Delegierten kommen aus den Regionalverbänden und vom DFB.
Dieses Format hatte sich bereits beim 2. Amateurfußballkongress 2012 bewährt, dessen Resultat der Masterplan Amateurfußball war. Der Masterplan war anschließend von der Steuerungsgruppe Amateurfußball unter der Leitung von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth ausgestaltet worden und hatte unter anderem zur Einführung der Vereinsdialoge, einem bundesweiten Fairplay-Konzept inklusive Fairplay-Liga sowie der deutlichen Ausweitung von Vereinsservices wie den Kurzschulungen, dem DFB-Mobil oder den Online-Tools für den Spielbetrieb geführt. Auch die erfolgreiche Neuausrichtung von FUSSBALL.DE als zentrale Plattform des Amateurfußballs unter Betrieb des DFB, die Amateurfußballkampagne „Unsere Amateure. Echte Profis“ und das Projekt DFB-JUNIOR-COACH waren unmittelbare Ergebnisse des Masterplans.

Vom 22. bis 24. Februar 2019 sollen nun die nächsten Schritte eingeleitet werden, um zukunftsfähig zu bleiben. Mit digitaler Hilfe soll schon im Vorfeld, aber auch während des Kongresses eine möglichst breite Beteiligung der Basis hergestellt werden, unter anderem über die Websites und Social-Media-Kanäle des DFB sowie seiner Regional- und Landesverb

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