19.04.2018

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Ehrenamtsbeauftragte trafen sich bei Komet Blankenese

Vorne v.lks.: Andreas Hammer, Nico Krause, Diddo Ramm; hinten v. lks.: Volker Tausend, Katja Jürs, Bilal Savak – Foto privat

Zum ersten Mal hatte Volker Tausend in seiner Funktion als Bezirksehrenamtsbeauftragter die Vereine eingeladen, mehr über die Arbeit des HFV zu diesem Thema zu erfahren. Katja Jürgs vom HFC Falke, Bilal Savas vom SV Krupunder Lohkamp, Nico Krause vom TuS Osdorf sowie Diddo Ramm vom FC Teutonia 05 waren dem Ruf gefolgt. Und während im Vereinssaal nebenan das Halbfinale des DFB-Pokals recht einseitig entschieden wurde, gab es im Miteinander der Gruppe interessante Diskussionen zum Thema Ehrenamt im Verein.

Der perfekte Gastgeber Volker Tausend hatte nämlich sogar den Verbandsehrenamtsbeauftragten Andreas Hammer eingeladen, der das neue Konzept „Viererkette“ vorstellte.
Mit den Bausteinen "Gewinnen, Qualifizieren, Binden und Verabschieden" ist dort eine Vorlage entstanden, die es jedem Ehrenamtsbeauftragten erlaubt, eine relevante Struktur ohne viele Vorkenntnisse auch im eigenen Verein aufzubauen. Volker Tausend fasste die vielen Eindrücke nochmals in einer Kurzpräsentation geschickt zusammen und machte sie lebendig anhand eigener Erfahrungen bei Komet Blankenese. Ob nun ohne Jugendabteilung (HFC Falke) oder mit, alle Vereine sind auf die starke Mithilfe ihrer Ehrenamtler angewiesen.
„Der DFB hat seit kurzem über 7 Millionen Mitglieder und ist damit die größte Sportvereinigung der Welt. Der DFB weiß, er wäre nicht so erfolgreich, ohne die unglaubliche Arbeit seiner ehrenamtlich Tätigen“, fügte Andreas Hammer seinen Worten zu.

Nico Krause vom TuS Osdorf erzählte von den integrativen Arbeiten im Verein, Bilal Savas vom Turnaround seines manchmal verrufenen SV Krupunder Lohkamp, Diddo Ramm vom immensen Wachstum auf nur einem Platz in der Jugendabteilung des FC Teutonia 05, Katja Jürgs vom Alltag eines Vereins ohne Platzheimat. Alle waren sich einig, das konzentrierte Wissen und der gemeinsame Austausch waren sehr gelungen. „Man muss für das Ehrenamt brennen“, sagte Andreas Hammer abschließend und sprach allen Beteiligten aus dem Herzen.
Diddo Ramm

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