19.10.2020

3 Nationen. Ein Ziel.

Deutschland bewirbt sich für Frauen-WM 2027

Frauen-WM 2027: "Dem Frauenfußball mit unseren Nachbarn eine Heimat geben" Bilder: DFB

Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich gemeinsam mit dem Belgischen (RBFA) und dem Niederländischen Fußball-Verband (KNVB) um die Ausrichtung der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schließt sich damit einer Initiative der Niederländer an und wäre nach der Frauen-WM 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Weltmeisterschaft im Frauenfußball. Wann eine Entscheidung über den Austragungsort des Turniers im Jahr 2027 getroffen wird, steht noch nicht fest.

Drei Fußballlegenden: Silvia Neid, Femke Maes und Sarina Wiegman (v.l.n.r.)

Die drei Nationen, vertreten durch Heike Ullrich (stellvertretende Generalsekretärin DFB), Peter Bossaert (Generalsekretär RBFA) und Gijs de Jong (Generalsekretär KNVB), haben als gemeinsames Ziel formuliert: "Der Frauenfußball ist weltweit bekannt für seine starkes Gemeinschaftsgefühl. Alle Akteure haben das Gesamtbild im Blick. Und das hebt den Sport auf und neben dem Platz auf die nächste Stufe. Die Tatsache, dass wir als Rivalen und gute Nachbarn dieses als unser gemeinsames Projekt begreifen, steht im Einklang mit dieser Idee. Obwohl sich die Entwicklung des Frauenfußballs in unseren Ländern in unterschiedlichen Phasen befindet, teilen wir den Ehrgeiz, dem Sport national und international einen enormen Schub zu verleihen. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieses besondere Stück Teamwork den Unterschied machen und unsere Chancen erhöhen wird, dieses Turnier auszurichten." In der vergangenen Woche wurden drei Fußballlegenden – Silvia Neid (Deutschland), Femke Maes (Belgien) und Sarina Wiegman (Niederlande) – als erste über den ehrgeizigen Plan informiert. Sie sind die Gesichter der Kampagne, mit der die Bewerbung öffentlich gemacht wird.