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Im Highlight-Video: Das war der 18. Jahresempfang des HFV

Rund 500 Gäste aus Vereinen, Ehrenamt, Politik und Wirtschaft folgten am Freitagabend, den 25. September 2026, der Einladung des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) zum 18. HFV-Jahresempfang ins Grand Elysée Hamburg. Im festlichen Rahmen wurden herausragende Leistungen, besonderes Engagement und vorbildliches Fair Play im Hamburger Fußball ausgezeichnet. Neben zahlreichen Ehrungen stand die Vorstellung der neuen HFV-Stiftung im Mittelpunkt des Abends, die künftig Menschen in Not unterstützen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der Hamburger Fußballfamilie stärken soll.

Durch den Abend führten auch in diesem Jahr HFV-Geschäftsführer Dominik Voigt und Moderatorin Christina Rann. Für die musikalische Begleitung sorgten Friedrich Rau mit seiner Tochter Leni. 

HFV-Präsident Christian Okun begrüßte die zahlreichen Gäste und blickte auf die Entwicklungen im Hamburger Fußball zurück. Grußworte sprachen zudem Dr. Anjes Tjarks, Senator der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald.

Der Jahreempfang 2026 im Video

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Mehr Informationen

Neue HFV-Stiftung vorgestellt

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Vorstellung der neuen HFV-Stiftung. Mit ihr erweitert der HFV sein gesellschaftliches Engagement um ein Instrument der Unterstützung und Förderung. Die Stiftung hat das Ziel, Menschen in Not zu helfen, Projekte zu ermöglichen und den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Hamburger Fußballfamilie zu stärken. Sie möchte dazu beitragen, dass der Fußball in Hamburg auch künftig ein Ort der Solidarität, des Respekts und des gesellschaftlichen Zusammenhalts bleibt.

Im Saalgespräch stellte die Vorsitzende der HFV-Stiftung, HFV-Vizepräsidentin Kathrin Behn, die Ziele und Perspektiven der Stiftung vor. Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Unterstützung und Spende gibt es auf www.hfv-stiftung.de sowie in der neuen Ausgabe des HFV-Magazins, welches sich der HFV-Stiftung als Titelthema widmet.

Neben der HFV-Stiftung standen die diesjährigen Preisträger*innen im Mittelpunkt des Abends. Dank der zahlreichen Preisstifter und Unterstützer konnten Preisgelder im Gesamtwert von 47.000 Euro ausgeschüttet werden. 

Integrationspreis für Harburger Türksport

Mit dem S-Bahn Hamburg-Integrationspreis wurde in diesem Jahr der Harburger Türksport von 1979 e. V. für sein Projekt „Harburg in Rot“ ausgezeichnet. Ziel des Projekts ist es, Mädchen im Alter von fünf bis 17 Jahren unabhängig ihrer Herkunft für den Fußball zu begeistern und ihnen die Teilhabe am Vereinsleben zu ermöglichen.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Kathrin Behn, Dr. Anjes Tjarks sowie Nils Bechthold von der S-Bahn Hamburg. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden.

Wedeler TSV erhält Haspa-Preis für gesellschaftliches Engagement

Erstmals wurde der Haspa-Preis für gesellschaftliches Engagement verliehen. Die Premiere der neuen Auszeichnung ging an den Wedeler TSV für sein Projekt „Kids United“, das Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsame sportliche Erlebnisse ermöglicht und Inklusion durch Fußball aktiv fördert.

HFV-Vizepräsidentin Kathrin Behn überreichte den Preis gemeinsam mit Michael Maaß, Vorstandsmitglied der Hamburger Sparkasse. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden.

HASPA-Preis für gesellschaftliches Engagement 2026 für den Wedeler SV (v.l. Kathrin Behn, Vereinsvertreter des Wedeler TSV, Michael Maaß, Stephan Grunwald) – Foto Witters
S-Bahn Hamburg-Integrationspreis 2026 für den Harburger Tuerksport (vl.l Dr. Anjes Tjarks, Vereinsvertreter des Harburger Türksport, Nils-Tobias Bechtold,, Kathrin Behn) – Foto Witters

Preis für Frauen- und Mädchenfußball für den Rahlstedter SC

Der Preis für Frauen- und Mädchenfußball, gefördert von Tunici Restaurants und Budnikowsky, ging in diesem Jahr an den Rahlstedter SC für sein besonderes Engagement im Frauen- und Mädchenbereich.

Übergeben wurde der Preis von Cord Wöhlke, Geschäftsführer der Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG, Loresa Tunici von Tunici Restaurants sowie Ingo Jander aus dem Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball im HFV (AFM).

Preis für Jugendfußball für den Eimsbütteler TV

Mit dem Preis für Jugendfußball, gestiftet von Herzkönig Medizintechnik und der SIGNAL IDUNA Generalagentur Libanios & Wiese, wurde der Eimsbütteler TV ausgezeichnet. Der Preis würdigt die beeindruckende Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren und das große Engagement im Kinder- und Jugendbereich.

Die Ehrung nahmen Jakovos Libanios, Torben Haase von Herzkönig Medizintechnik sowie Rolf Ludwig aus dem Verbandsjugendausschuss vor.

Jugendpreis 2026 für den Eimsbuetteler TV (v.l. Jakovos Libanios, Frank Fechner (1. Vorsitzender ETV, Rolf Ludwig) – Foto Witters
Der Preis für Frauen- und Mädchenfussball wurde in Abwesenheit des Rahlstedter SC vergeben: Loresa Tunici und Cord Woehlke mit dem Scheck für den Rahlstedter SC – Foto Witters

Fairness als Markenzeichen des Hamburger Fußballs

Der Sparda-Bank Hamburg Fairness-Vereins-Award für den insgesamt fairsten Verein des Hamburger Fußballs in der abgelaufenen Saison ging an den FTSV Komet Blankenese. Die Auszeichnung wurde von Jörn Ehrke von der Sparda-Bank Hamburg gemeinsam mit HFV-Präsident Christian Okun überreicht.

Darüber hinaus wurden die fairsten Mannschaften der Rückrunde 2025/26 der einzelnen Spielklassen mit den Sparda-Bank Hamburg-Fairnesspreisen ausgezeichnet:

  • Herren: Buchholz 08 (Oberliga), Union Tornesch (Landesliga), Blau-Weiß 96 Schenefeld (Bezirksliga), Niendorfer TSV IV (Kreisliga), TSV Glinde III (Kreisklasse), TuS Berne II Ü32 sowie SV Egenbüttel Ü60 7er.
  • Frauen: SC Victoria II und Eimsbütteler TV II (Oberliga), FTSV Komet Blankenese (Landesliga), TSV Reinbek und FC St. Pauli Sternschanze II (Bezirksliga), SC Victoria IV (Kreisliga) sowie SVNA 1. Frauen 7er (Sonderklasse).
  • Junioren: West-Eimsbüttel 2.B 7er, Rissener SV 3.B, Niendorfer TSV 6.B, TSG Bergedorf 2.C und Nordlichter im NSV 1.C 7er.
  • Mädchen: Altona 93 1. B-Mädchen und SC Condor 1. C-Mädchen.

Hier sind alle Teams inkl. Preisgelder zu finden.

Sparda-Bank Hamburg Fairness-Vereins-Award 2026 für Komet Blankenese (v.l. Kathrin Behn, Jörn Ehrke, Vertreter*innen von Komet Blankenese und Christian Okun) – Foto Witters
Sparda-Bank Hamburg Fairnesspreis der Rückrunde 2025/2026 für die 21 fairsten Teams im HFV (Gruppenfoto mit Jörn Ehrke und Christian Okun) – Foto Witters

Fair Play-Geste des Jahres

Dank der Sparda-Bank Hamburg wurde zudem die Fair Play-Geste des Jahres geehrt: Akanay Kirazoglu, Spieler von USC Paloma. Er wurde bereits mit der Fair Play-Geste des Monats im Mai 2026 ausgezeichnet – und wurde nun auf großer Bühne für sein besonders faires Verhalten mit der Fair Play-Geste des Jahres geehrt (hier nachzulesen). Die Auszeichnung, dotiert mit 1.000 Euro Preisgeld, nahm der neue Fair Play-Beauftragte des HFV, Filip Koczorowski, zusammen mit Jörn Ehrke von der Sparda-Bank Hamburg vor.

Fairplay-Geste des Jahres 2026 für Akanay Kirazoglu (USC Paloma): v.l. Jörn Ehrke, Filip Koczorowski, Akanay Kirazoglu – Foto Witters

Spannende Einblicke auf der Bühne

Zwischen den Ehrungen boten mehrere Talkrunden interessante Einblicke in aktuelle Themen des Hamburger Fußballs.

Im Gespräch berichteten Stilianos Vamvakidis und Philipp Obloch vom historischen LOTTO-Pokal-Erfolg des HEBC sowie vom anschließenden DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund im Volksparkstadion, das für einen Zuschauerrekord sorgte.

Außerdem standen Karsten Höltig und Petra Schneemann auf der Bühne. Sie berichteten von ihren Erfahrungen beim ersten UEFA Walking Football EURO Cup, der Ende Juni im UEFA-Hauptquartier in Nyon, Schweiz, ausgetragen wurde. Das deutsche Team bestand dabei ausschließlich aus Spielerinnen und Spielern aus Hamburg.

Nachwuchsleistungen ausgezeichnet

Als Jugendspielerin des Jahres 2026 wurde Leni Eggert vom Hamburger SV geehrt. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin zählt seit Jahren zu den größten Talenten des Hamburger Fußballs. Ihre fußballerischen Wurzeln liegen bei Komet Blankenese und Nienstedten, zudem durchlief sie die HFV-Auswahl der U14- und U16-Juniorinnen. Für die deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaften absolvierte sie bereits 30 U-Länderspiele und erzielte dabei drei Tore. Seit dem Aufstieg der 1. Frauen des HSV zur Saison 2025/26 spielt Leni Eggert in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und konnte in der noch jungen neuen Saison bereits ihr erstes Bundesliga-Tor feiern.

Jugendspieler des Jahres 2026 ist Wissou Kaba vom FC St. Pauli. Der 18-Jährige begann mit dem Fußballspielen beim SC Bielefeld und durchlief anschließend die HFV-Auswahlteams. Insgesamt absolvierte er 20 Spiele für den HFV, wurde mit der U14 Norddeutscher Meister und erreichte mit der U16-Auswahl das Finale des DFB-Sichtungsturniers in Duisburg. Auch im DFB-Trikot sammelte Wissou Kaba bereits bei vier U-Länderspielen Erfahrung. Beim FC St. Pauli spielt er für die U23. Bei den Profis kam er bisher in einem Testspiel zum Einsatz.

Die Auszeichnungen überreichte Verbandssportlehrer Stephan Kerber.

Stephan Kerber mit Wissou Kaba und Leni Eggert – Foto Witters

Durch Stephan Kerber und Maryam Blumenthal, Wissenschaftssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, ausgezeichnet wurden Nachwuchstrainerin und -trainer des Jahres. Die Ehrung erhielten Norina Bleick vom Hamburger SV als Junge Trainerin des Jahres 2026 sowie Henryk Lixfeld von Altona 93 als Junger Trainer des Jahres 2026.

Die 23-Jährige Norina Bleick begann ihre eigene Fußballlaufbahn beim ETV, aktuell steht sie für den SC Sternschanze auf dem Feld. Parallel hat sie sich immer stärker auf ihre Trainerinnenlaufbahn konzentriert. Als Trainerin der U17-Juniorinnen des HSV (im Duo mit Jannik Kovar) konnte sie in diesem Jahr den LOTTO Hamburg-Pokalsieg feiern. Die C- und B-Trainerlizenz hat Norina Bleick bereits in Hamburg erworben, im Januar 2027 soll die DFB B+ Lizenz beendet werden.

Der 22-Jährige Henryk Lixfeld begann seine Spielerlaufbahn bei Altona 93, führte seinen Weg über Groß Flottbek und spielt inzwischen beim SV Eidelstedt. Als Trainer feierte er in der Saison 2025/26 die Hamburger Vizemeisterschaft mit seiner U13 (Jahrgang 2013). Nach der C-Lizenz erwarb Lixfeld 2025 zudem die B-Lizenz.

Henryk Lixfeld und Norina Bleick – Foto Witters

Sportler*innen des Jahres: Die Publikumswahl

Mit Spannung erwartet wurden die Ergebnisse der öffentlichen Abstimmung zu den Auszeichnungen zu Spielerin und Spieler des Jahres, Trainerin und Trainer des Jahres sowie Schiedsrichterin und Schiedsrichter des Jahres 2026. Bis zum 19.09. konnte auf jahresempfang.hfv.de jede*r Interessierte seine Favoriten und Favoritinnen wählen. Alle Gewinner*innen durften sich dank der Preisstifter über 1.000 Euro Preisgeld freuen.

Zur Schiedsrichterin des Jahres wurde Thao-Quyen Nguyen vom Walddörfer SV gewählt. Die Auszeichnung, gestiftet von der Alexander Otto Sportstiftung, überreichten Rando Aust (Alexander Otto Sportstiftung) und Frank Behrmann, Vorsitzender des Verbands-Schiedsrichterausschusses.

Schiedsrichter des Jahres ist Dominik Kopmann von Eintracht Norderstedt. Der von der HSV Campus gGmbH gestiftete Preis wurde durch Christian Lenz (HSV Campus gGmbH) und Frank Behrmann übergeben.

Als Trainerin des Jahres ausgezeichnet wurde Franziska Lähn vom Hamburger SV. Zum Trainer des Jahres wurde Jan-Philipp Rose vom ETSV Hamburg gewählt. Die von Juwelier ZERO gestifteten Preise überreichten Andreas Erkalp (Juwelier ZERO) sowie Torsten Schuhardt, Vorsitzender des Verbands-Lehrausschusses.

Zur Spielerin des Jahres wurde Linnea Taube vom FC St. Pauli gewählt. Die Auszeichnung als Spieler des Jahres erhielt Erolind Krasniqi vom ETSV Hamburg. Die Ehrungen wurden von Alexander Laas und Holger Stanislawski vom REWE Center H. Stanislawski & A. Laas gemeinsam mit Andreas Hammer, Vorsitzender des HFV-Spielausschusses, sowie Ingo Jander vorgenommen.

Wer sind die Sportler und Sportlerinnen des Jahres und was zeichnet sie aus? Alle Infos dazu gibt es hier.

Dominik Kopmann, Thao-Queyen Nguyen, Franziska Lähn, Jan-Philipp Rose, Erolind Krasniqi und Linne Taube (v.l.) – Foto Witters

Danke!

Der Jahresempfang 2026 machte einmal mehr deutlich, was den Hamburger Fußball auszeichnet: Leidenschaft, Fairness, Zusammenhalt und das Engagement unzähliger Menschen auf und neben dem Platz. Die ausgezeichneten Vereine, Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie Ehrenamtlichen stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die den Fußball in Hamburg jeden Tag mit Leben füllen.

Mit der neu gegründeten HFV-Stiftung wurde zugleich ein wichtiges Zeichen für die Zukunft gesetzt. Sie soll dazu beitragen, die Kraft des Fußballs auch außerhalb des Spielfeldes wirksam werden zu lassen und Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.

Der Hamburger Fußball-Verband bedankt sich bei allen Partnern, Sponsoren und Stiftern, ohne deren großzügige Unterstützung dieser Abend nicht hätte durchgeführt werden können.

Alle Bilder des Abends gibt es hier in der Bildergalerie (Fotos: Witters).