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Hamburg 1 – Sport: Nachgefragt mit Carsten Byernetzki (Hamburger Fußball-Verband)

Fairness setzt sich durch: FC St. Pauli-Stürmer Marius Ebbers gab zu, dass bei seinem gegen Union Berlin erzielten Treffer die Hand im Spiel war, wodurch das zunächst gegebene Tor im Nachhinein vom Schiedsrichter aberkannt wurde. Zu Gast im Studio war Carsten Byernetzki vom Hamburger Fußball-Verband.

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25 Kandidaten für Fußball-Lehrer-Lehrgang ausgewählt

HFV-Lehrreferent Björn Müller ist dabei
Nach Abschluss der Eignungsprüfungen für den 59. Fußball-Lehrer-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an der Hennes-Weisweiler-Akademie haben 25 Bewerber eine Einladung für den Kurs erhalten. Wie schon beim vorangegangenen Lehrgang gehören dazu zahlreiche ehemalige Bundesligaspieler wie Jörg Böhme, Otto Addo und Ante Covic. Unter den Kandidaten für die Lizenz zum Fußball-Lehrer befinden sich wieder Trainer aus dem Profi- und höchsten Amateurbereich, den Nachwuchsleistungszentren der Vereine und dem Verbandssport.
 
Erfreulich aus Sicht des Hamburger Fußball-Verbandes: HFV-Lehrreferent Björn Müller (35 Jahre, Foto) ist auch dabei. Der Diplomsportlehrer und 9-fache Jugendnationalspieler weilt nächste Woche als Trainer mit den 96er-Junioren des HFV in Duisburg beim Länderpokal, bevor am 4. Juni der Lehrgang für ihn beginnt.
 
Ausbildungsleiter Frank Wormuth sagt: „Wir sind davon überzeugt, auch für die Ausbildung 2012/2013 aus einem hervorragenden Bewerberfeld eine entsprechend leistungsstarke und heterogene Gruppe zusammengestellt zu haben. Wir als Team der Hennes-Weisweiler-Akademie freuen uns sehr auf die Herausforderung, 25 weiteren Trainern unsere Ausbildungsinhalte näherzubringen und sie somit bestmöglich für ihre Tätigkeiten in den höchsten Ebenen des Fußballs vorzubereiten.“
Der Lehrgang wird zum zweiten Mal an der Sportschule in Hennef durchgeführt, er beginnt am 4. Juni. Neben der theoretischen Schulung wird der Praxisbezug eine große Rolle spielen. Anfang Juli reisen die Teilnehmer für die Spielanalyse zur U 19-Europameisterschaft nach Estland, zudem werden die Kandidaten im Rahmen von Praktika in Bundesliga- und Zweitligaklubs, in Nachwuchsleistungszentren und den Landesverbänden wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Ausbildung endet mit den Abschlussprüfungen Ende März 2013.
 
Die Kandidaten für den 59. Lehrgang:
Otto Addo, Markus Anfang, Jörg Böhme, André Breitenreiter, Ante Covic, Mirko Dickhaut, Henri Fuchs, Jörn Großkopf, Dietmar Hirsch, Karsten Hutwelker, Frank Kramer, Lothar Mattner, Thomas Meggle, Björn Müller, Björn Rädel, Hagen Schmidt, Alexander Schur, Sandro Schwarz, Jan Siewert, Daniel Stendel, Sinisa Suker, Maik Walpurgis, Andreas Winkler, Mohamad Yassine, Ramazan Yildirim.

43. Verbandstag des Norddeutschen Fußball-Verbandes: Dirk Fischer und Reinhard Kuhne wurden wieder in das NFV-Präsidium gewählt

Zum 43. Verbandstag des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) in Hamburg reisten rund 200 Delegierte aus den Landesverbänden Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg an.
Im Mittelpunkt der Tagung am Sonnabend, 24.3.2012, im Curio-Haus an der Rothenbaumchaussee stand die Neuwahl des Präsidiums. Nach einer dreijährigen Amtszeit stellte sich Präsident Eugen Gehlenborg (Foto rechts, Garrel) ebenso zur Wiederwahl wie Hans-Ludwig Meyer (Kiel) als erster Vizepräsident und Karl Rothmund (Barsinghausen) als Vizepräsident Finanzen. Außerdem wurden Dirk Fischer (Hamburg) und Björn Fecker (Bremen) als Vizepräsidenten wieder gewählt.

Das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes nach der Wahl 2012 - Fotos: Sportfoto Gettschat

Mehr Fotos vom Verbandstag gibt es in der Bildergalerie auf hfv.de

Fotos vom Norddeutschen Abend am 23.3.2012 gibt es in der Bildergalerie auf hfv.de

Zahlreiche Ehrengäste konnte NFV-Präsident Gehlenborg begrüßen: Michael Neumann (Senator für Inneres und Sport Hamburg), Karl Schwincke (Staatsrat für Sport Hamburg), Dieter Jerzewski (Ehrenpräsident des Nordd. FV), Hannelore Ratzeburg (DFB Vizepräsidentin) Hermann Korfmacher (DFB Vizepräsident), Karl Rothmund (DFB Vizepräsident), Steffi Jones (DFB-Direktorin), Günter Ploß (Präsident HSB) sowie die Vertreter der Bundesligisten, u.a. Bastian Reinhard (HSV) und Jens Duve (FC St. Pauli).

Die Hamburger Delegierten in der 3. Reihe

Senator Neumann betonte in seinem Grußwort, dass der NFV stolz sein kann auf das, was er in den letzten Jahren erreicht hat: „Der NFV ist ein Vorbild für länderübergreifende Kooperation auf norddeutscher Ebene.“ Zur kommenden Regionalliga sagte Neumann: „Wir werden uns um die Stadien der Vereine, die in die Regionalliga aufsteigen wollen und können, kümmern. Das ist jetzt z.B. an den Sander Tannen gelungen.“
Der DFB Vizepräsident Amateure Hermann Korfmacher betonte in seinem Grußwort: „Wir müssen das Image des Amateurfußballs und des Ehrenamts verbessern. Im Ehrenamt sitzt nicht der Dumme, sondern der Clevere!“ 
Der NFV hat die Trägerschaft der neuen Regionalliga Nord übernommen, die ab der Saison 2012/2013 in veränderter Form gespielt wird. „Die Etablierung dieser Liga ist für den Verband einerseits ein Wunschprogramm, auf der anderen Seite aber auch mit neuen Herausforderungen verbunden, die sich aus der Verantwortung für die Trägerschaft ergeben“, sagt NFV-Präsident Eugen Gehlenborg. Er fügt hinzu: „Wir erhoffen uns durch die Regionalliga nicht nur eine Verbesserung der sportlichen Qualität in der Spitze, sondern auch neue Impulse in der Breite.“

Die grünen Karten mit der Ja-Stimme dominierten die Abstimmungen auf einem harmonischen Verbandstag des NFV 

Mit der goldenen Ehrennadel des NFV wurden vom Hamburger Fußball-Verband Hannelore Ratzeburg, Reinhard Kuhne, Volker Sontag und Wilfred Diekert (Urlaubs bedingt verhindert) ausgezeichnet.
Der nächste NFV-Verbandstag wird in drei Jahren in Barsinghausen (Niedersachsen) stattfinden.

Senator Michael Neumann mit den Trägern der goldenen Ehrennadel (v. lks.): Volker Sontag, Hannelore Ratzeburg, Michael Neumann und Reinhard Kuhne
 
Aus dem Bereich des Hamburger Fußball-Verbandes wurden in die Gremien des Norddeutschen Fußball-Verbandes gewählt:
- Vizepräsident: Dirk Fischer
- Beisitzer im Präsidium: Reinhard Kuhne
- Ehrenamtsbeauftragter: Volker Okun
- Vertreter der Junioren: Iris Haack
- Beisitzer des Sportgerichts: Christian Koops
- Stellv. Beisitzer des Sportgerichts: Matthias Trennt
- Beisitzer des Verbandsgericht: Hans-Jürgen Kopka
- Stellv. Beisitzer des Verbandsgerichts: Hans-Jürgen Brauer
- Beisitzer der Revisionsstelle: Uwe Herzberg
- Beisitzer Frauen- und Mädchenausschuss: Andrea Nuszkowski
- Beisitzer des Schiedsrichterausschusses: Wilfred Diekert
- Beisitzer des Jugendausschusses: Christian Pothe
- Beisitzer des Spielausschusses: Joachim Dipner
- Beisitzer des Spielausschusses (koopt.): Volker Sontag
- Mitglied der Kommission Sicherheit: Joachim Dipner
- Mitglied der Kommission Sicherheit: Volker Sontag
- Mitglied Zulassungskommission: Daniel Diebold

Der Hamburger Fußball-Verband trauert um Karl-Heinz "Kalle" Manja

Der Hamburger Fußball-Verband trauert um
 
Karl-Heinz „Kalle“ Manja
geb. 02.03.1922 – gest. 27.02.2012
 
Am 27. Februar 2012 ist Kalle Manja kurz vor seinem 90. Geburtstag gestorben. Manja gehörte zu den großen Fußballern Hamburgs. Zusammen mit seinem Bruder Kurt spielte er in der damaligen Oberliga von 1939 bis 1956 in 251 Partien in der Liga vom Eimsbütteler TV. In der Jugend spielten beide für Uhlenhorst-Herta. Kalle Manja war Hamburger- und Norddeutscher Auswahlspieler. Nach der Spielerkarriere war er als Trainer tätig bei Uhlenhorst-Herta, Normannia Harburg und dem Eimsbütteler TV mit dem er 1959 Hamburger Meister wurde.
Es folgten 31 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den Hamburger Fußball-Verband.
1962 wurde Karl-Heinz Manja in den Spielausschuss des Hamburger Fußball-Verbandes berufen. 1981 übernahm er den Vorsitz des Sportgerichts im HFV, dem er bis 1992 angehörte. Bis zum Schluss verfolgte er das Geschehen seines ETV.
Der Hamburger Fußball-Verband wird ihm ein ehrendes Andenken gewahren.
 
Die Trauerfeier findet statt am 12.03.2012 um 12.30 in Kapelle 13 (Ohlsdorfer Friedhof).

5. ODDSET-Talk - HFV-Steilpass: Das Video von ELBKICK.TV


ELBKICK.TV – HFV-Steilpass zum 5. ODDSET-Talk –
„Gewaltwelle im Fußball? Ist der Fußball ein Problem oder hat der Fußball ein Problem?“

5. ODDSET-Talk: „Nicht die Gewalt im Fußball ist unser Problem, sondern die Gewalt gegen den Fußball!“

Die hässlichen Bilder der Ausschreitungen beim diesjährigen Hallenturnier um den Schweinske-Cup Anfang Januar sind noch allgegenwärtig. Und auch die Szenen des DFB-Pokalmatches zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden, wo es im Oktober 2011 zu Randalen gekommen war, sind beileibe nicht in Vergessenheit geraten. „Gewaltwelle im Fußball? Ist der Fußball ein Problem oder hat der Fußball ein Problem?“ – unter dieser Fragestellung lud der Hamburger Fußball-Verband (HFV) am 27. Februar 2012 zum 5. ODDSET-Talk in die OPUS-Lounge, der Bar im Hotel Le Royal Meridien.

Von links: Scheel, Fischer, Matz, Hieronymus, Byernetzki, Lotz - Foto: Sportfoto Gettschat

Alle Fotos vom 5. ODDSET-Talk gibt es in der Bildergalerie auf hfv.de

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Die Runde der geladenen Experten hatte Rang und Namen. Holger Hieronymus (Geschäftsführer Spielbetrieb Deutsche Fußball-Liga), Oliver Scheel (Vorstandsmitglied Hamburger SV), Dirk Fischer (Präsident HFV) und Ronald Lotz (Manager SC Victoria Hamburg) belebten die insgesamt eineinhalbstündige Diskussionsrunde, die von Carsten Byernetzki (HFV-Pressesprecher) und Dieter Matz (Redakteur Hamburger Abendblatt) moderiert wurde, mit interessanten und kontroversen Beiträgen. Vicky-Macher Lotz war kurzerhand für St. Paulis Manager Helmut Schulte in die Bresche gesprungen. Jener hatte es aufgrund eines annullierten Fluges nicht rechtzeitig zum Talk geschafft.
Zu Beginn der Veranstaltung erhielt Wolfgang Engelmann, Mitorganisator des Schweinske-Cup, das Wort und bilanzierte den Gesamtschaden, der durch die Krawalle und die kurzfristige Absage des zweiten Turniertages entstanden sind, auf mindestens 100.000 Euro. Einem Insolvenzverfahren könne man aber wohl aus dem Weg gehen. Engelmann sprach dem FC St. Pauli und dem VfB Lübeck, die beide auf ihre Antrittsprämie verzichteten sowie dem Hamburger Fußball-Verband und zahlreichen Sponsoren, seinen Dank aus und unterstrich die seelische Belastung, der alle Beteiligten ausgesetzt waren.

Engelmann (lks.) und Byernetzki

„Wir reden hier nicht über Fans, sondern über gewaltbereite Menschen!“
„Was mich besonders geschockt hat, war, dass unbeteiligte Besucher mit hineingezogen wurden“, konstatierte daraufhin Matz, der beim Turnier als Privatperson zugegen war. Hier sei ganz klar eine Grenze überschritten worden, ergänzte der Medienmann. Auf eine sprachliche Feinheit in Bezug auf die Täter wies der ehemalige HSV-Manager Hieronymus hin: „Wir reden hier nicht über Fans, sondern über gewaltbereite Menschen!“ Jene seien bei Veranstaltungen wie diesen im Vorfeld nur schwer auszumachen. „Es ist nicht einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen.“ Ein altbekanntes Problemfeld, das man nur mit präventiven Maßnahmen und harten Strafen gerecht werden könne – darüber waren sich alle Gäste einig.
„Die gewaltbereiten Leute müssen angegangen werden, um Nachahmern den Garaus zu machen“, sagte Lotz und forderte hohe Geld- bis hin zu Freiheitsstrafen für die Übeltäter. Dass man beim Diskurs über dieses Thema jedoch auch aufpassen müsse, nicht in einen negativen Sog zu geraten, ergänzte Hieronymus. „Wir müssen die Dinge differenzierter sehen. Das Gros der Profispiele verläuft schließlich friedlich.“ In der gesellschaftlichen Verantwortung stünden alle: Vereine, Fanprojekte, Medien, Staat und Eltern.

ODDSET-Talk-Runde (v . lks.): Fischer, Matz, Hieronymus, Scheel, Byernetzki, Lotz
 
Keine Kapitulation
Der Ruf nach härterer Bestrafung sei nicht per se angebracht, hob Scheel hervor und schilderte aus seiner HSV-Tätigkeit heraus, dass viele Gewaltbereite jugendliche Täter seien. Diese mit drakonischen Geldstrafen zu belegen, sei nicht das „Allheilmittel“. Stadionverbote beispielsweise seien zwar ein deutliches Warnsignal. Präventive Arbeit zusammen mit den Fanprojekten, die dazu führt, dass Jugendliche im Optimalfall gar nicht erst in die gewaltbereite Szene gelangen, gehöre jedoch zur Eindämmung des Problems dazu. Und „wer sich dann von einem Stadionverbot geadelt fühlt, ist ohnehin kein Fußballfan“, bemerkte Fischer, der obendrein an die Anhänger appellierte, sich untereinander sozial verantwortlich zu fühlen.
Bewusstere  Ansetzungen von Spielen, personalisierte Tickets, Erhöhung der Sitzplatzkapazität, Ausschluss aus dem Verein – am Montagabend wurde noch so mancher Weg, der helfen könnte, die Problematik in den Griff zu kriegen, rege debattiert, ehe Fischer treffend anmerkte: „Am liebsten würde ich ja noch den Titel dieser Veranstaltung ändern. Nicht die Gewalt im Fußball ist unser Problem, sondern die Gewalt gegen den Fußball!“
Am Ende war man sich einig, dass man vor einer Minderheit Gewaltbereiter nicht kapitulieren dürfe. Hieronymus: „Man darf sich nicht verleiten lassen, Fußball in Deutschland generell infrage zu stellen!“ - Dirk Becker

44.500,- Euro Preisgelder beim 4. HFV Jahresempfang

Illustre Gäste
„Die Hamburger Fußball-Gala – eine Profi-Party für Amateure“, titelte die Bild-Zeitung am Morgen nach dem 4. Jahresempfang des Hamburger Fußball-Verbandes. 650 geladene Gäste waren im festlich geschmückten Saal am Montag, 29. August 2011, im Hotel GRAND ELYSEE HAMBURG dabei. Unter den Gästen auch Innen- und Sportsenator Michael Neumann, Carl E. Jarchow (HSV), Ernst-Otto Rieckhoff (HSV), Helmut Schulte (FC St. Pauli), Bernd Wehmeyer (HSV), Thomas von Heesen (HSV), Horst Schnoor (HSV), Bastian Reinhard (HSV), Harry Bähre (HSV), Carsten Rothenbach (FC St. Pauli), Janina Haye (HSV), Silva-Lone Saländer (HSV), die Präsidenten der benachbarten Verbände mit NFV-Präsident Eugen Gehlenborg, die  Länderpokalsieger des HFV von 1961, die Schulfußball-Weltmeister der Julius-Leber-Schule und natürlich die Vertreter der HFV-Mitgliedsvereine.

Alle Fotos von der Veranstaltung gibt es in der Bildergalerie auf hfv.de. Klicken Sie HIER

Viele Preise
Wie in den letzten Jahren hatten zahlreiche Stifter, Sponsoren und Partner des HFV mit großzügiger Unterstützung diesen Abend ermöglicht. Sport-Moderator Uli Pingel führte mit HFV-Pressesprecher Carsten Byernetzki als Saalmoderator durch einen kurzweiligen Abend mit vielen Highlights. HFV-Präsident Dirk Fischer sagte in seiner Begrüßung: „Fußball ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Das wollen wir ehren und herausstellen – und unseren Dank an Förderer und Sponsoren aussprechen. Dann wurden viele Preise im Werte von insgesamt 44.500,- Euro vergeben. An insgesamt 14 Vereine wurde der „Sparda-Bank - freundlich & fair”-Preis mit insgesamt 20.000,- vergeben.

Gewinner des "Sparda-Bank - freundlich & fair" - Preis mit dem TSV Buchholz 08, der zum 7. Mal gewann - Fotos: Sportfoto Gettschat


Für den Ian K. Karan-Integrationspreis (10.000,-) konnte Radio Hamburg Moderator John Ment als Laudator gewonnen werden. Er ging an den SV Nettelnburg-Allermöhe.


Den Preis für Jugendfußball des Sport Mikrofon (5.000,-) gewann Blau-Weiß 96 Schenefeld.


Den Preis für Frauen- und Mädchenfußball der Ludwig Görtz GmbH und der Hamburger Hochbahn AG (5.000,-) erhielt der TSC Wellingsbüttel.

Es folgte die Verleihung der Preise für Spieler, Trainer und Schiedsrichter des Jahres 2011 der Holsten Brauerei AG (je 1.500,-). Hier entschied das Votum der Leser der Bild-Zeitung (3402 Stimmen wurden abgegeben):
Die "Top Five" bei den Spielern: 1. Arne Gillich (Buchholz 08, 26,2 %); 2. Marcel von Hacht (Vier- und Marschlande, 13,9 %); 3. Jendrik Bauer (Alstertal-Langenhorn, 13,4 %); 4. Petar Filipovic (FC St. Pauli II, 10,8 %); 5. Kemo Kranich (Wedel/Hannover 96 II, 8,3 %)
– bei den Trainern: 1. Thomas Titze (Buchholz 08, 20,6 %); 2. Jörn Großkopf (FC St. Pauli II, 14,4 %), 3. Jan Schönteich (Vier- und Marschlande, 13,0 %); 4. Torsten Henke (Curslack-Neuengamme, 10,6 %); 5. Thorsten Bettin (FTSV Altenwerder, 9,2 %)
– bei den Schiedsrichtern: 1. Ralph „Drago“ Vollmers (FSV Geesthacht, 26,6 %); 2. Patrick Ittrich (MSV Hamburg, 14,9 %), 3. Jacqueline Herrmann (TuS Osdorf, 14,8 %); 4. Murat Yilmaz (Türkiye, 14,3 %); 5. Andreas Bandt (ETV, 6,8 %).  

Schiedsrichter, Trainer und Spieler des Jahres 2011. Für den auf Mallorca im Urlaub weilenden Arne Gillich nahm sein Mannschaftskollege Henrik Titze Blumen und Urkunde entgegen

Perfekte Organisation
Ein funktionierendes Team des HFV unter der Leitung von HFV-Geschäftsführer Karsten Marschner sorgte für einen professionellen Ablauf, Peter Sikorra, Küchenchef im Grand Elysée, erfreute die Gäste mit einem tollen Festessen und Graziella Schazad und ihre Band sorgten für einen gelungenen musikalischen Höhepunkt des Abends.

HFV-Präsident Dirk Fischer mit Graziella Schazad und ihrer Band
 
Fotos von der Veranstaltung gibt es in der Bildergalerie auf www.hfv.de 


Aus der Satzung des HFV

Name, Rechtsform, Sitz
 Der Hamburger Fußball-Verband e.V. (HFV) hat seinen Sitz in Hamburg. Er ist am 1.11.1947 in das Vereins-Register des Amtsgerichts der Freien und Hansestadt Hamburg eingetragen.
Der Gerichtsstand ist Hamburg.
Der HFV ist Mitglied des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) und des Hamburger Sportbundes (HSB).
Er ist parteipolitisch, religiös und rassisch neutral.
 
Zweck und Aufgaben
Der Hamburger Fußball-Verband hat als Landesverband insbesondere folgende Aufgaben:
- den Fußballsport in der Freien und Hansestadt Hamburg zu fördern und die dafür erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren, die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder
gegenüber dem Staat und der Öffentlichkeit zu vertreten, den Fußballsport in verbands- und fachübergreifenden Angelegenheiten zu vertreten und die damit zusammenhängenden Fragen zum Wohle seiner Mitglieder zu regeln,
- alle fußballtechnischen Angelegenheiten, soweit sie nicht dem DFB oder dem NFV obliegen, zu regeln,
- Streitigkeiten zwischen den Vereinen zu schlichten,
- die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Trainer, Übungsleiter sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Verbandes und der Vereine zu gestalten und durchzuführen,
- den Spielbetrieb der Frauen, Herren und Jugend, sowie repräsentative Spiele durchzuführen,
- den Fußballsport als Futsal zu ermöglichen,
- den Fußballsport als Freizeit- und Breitensport zu ermöglichen,
- die Pflege und Förderung des Ehrenamtes
- Verträge über Fernseh-, Rundfunk- und Audioübertragungen von Spielen im DFB-Vereinspokal und der Regional- und Oberligen abzuschließen; dieses gilt auch für alle anderen Bild- und Tonträger künftiger technischer Einrichtungen jeder Art und in jeder Programm- und Verwertungsform, insbesondere des Internets und anderer Online-Dienste sowie weiterer möglicher Vertragspartner
- Vergütungen aus vorgenannten Verträgen zu verteilen.
 
Gemeinnützigkeit
Der Hamburger Fußball-Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige sportliche Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile aus Mitteln des HFV erhalten.
Alle Mittel des HFV sind für gemeinnützige Zwecke gebunden und entweder laufend für diese zu verausgaben oder zweckgebundenen Rücklagen zuzuführen.
Etwaige Erträge werden einer Rücklage zugeführt, wenn und solange dies erforderlich ist, um die satzungsmäßigen Zwecke nachhaltig erfüllen zu können.
Es darf keine Person durch Ausgaben oder Vergütungen, die dem Zweck des HFV fremd sind, begünstigt werden.
 
Rechtsgrundlagen und Datenschutz
Die Rechtsgrundlagen für die Erledigung der Aufgaben sind diese Satzung und die dazugehörigen Ordnungen, derzeit die
- Spielordnung
- Jugendordnung,
- Schiedsrichterordnung,
- Ausbildungsordnung,
- Rechts- und Verfahrensordnung,
- Finanzordnung,
- Ehrungs-Ordnung
- Geschäftsordnung,
sowie die Satzungen und Ordnungen des DFB und NFV.