HSJ-Kooperationsanträge (Schule/Verein) Schuljahr 2012/2013

Durch die Kooperationen von Hamburger Schulen und Vereinen sollen Schüler für ein lebenslanges Sporttreiben motiviert und an das freiwillige Sporttreiben in gemeinnützigen Sportvereinen herangeführt werden.

Interessierte Schulen und Vereine sollen sich gegenüber ihrem Stadtteil öffnen und mit lokalen Partnern kooperieren. Dabei sind die Vereine wichtige Akteure der außerschulischen Jugendbildung im Stadtteil, die zudem vielfach Aufgaben der sozialen Integration in der Bürgergesellschaft übernehmen. Die Zusammenarbeit von Schule und Verein soll die gegenseitige Anschlussfähigkeit dieser Akteure im Stadtteil stärken.


Die Kooperationsanträge zum Schuljahr 2012/2013 müssen bei Hamburger Sportjugend bis zum 30.04.2012 gestellt werden. Hier erhalten Sie die Anträge als Download:

Vereinsmodell-2012-13.doc

Angebotsmodell-2012-13.doc


Mehr Informationen zum Thema "Kooperation Schule/ Verein" finden Sie im Internet unter:
http://www.hamburger-sportjugend.de/foerderungen/73-32-kooperation-schule-verein.html

Kooperation zwischen Schulen und Vereinen

Nachweislich treiben immer mehr Kinder in Deutschland nicht mehr regelmäßig Sport. Unsere Aufgabe ist es den Kindern die Möglichkeit einer aktiven und geregelten Sporttätigkeit zu bieten. Hierbei muss vor allem auf die Bedürfnisse der Kinder Rücksicht genommen werden, da die Kinder ansonsten anderen, nicht sportlichen Freizeittätigkeiten nachgehen.

Vereine und Schulen sollten miteinander kooperieren, da immer mehr Schulen sinnvolle und qualifizierte Ganztagesangebote offerieren. Ein sportlicher Ausgleich bietet hier eine Ergänzung zum eher mental-dominiertem Schulvormittag.

Vereine hingegen benötigen immer neue Mitglieder, um das Fortbestehen des Vereins zu sichern. Bei leistungsbezogenen Vereinen ist eine breite Basis zudem eine Voraussetzung, um langfristig eine Spitze zu formen und um mögliche Talente des eigenen Stadtteils rechtzeitig zu sichten und zu fördern.

Der Aufbau eines funktionierenden Kommunikationsnetzes ist von Nöten, damit alle Beteiligten, egal welcher Intention sie primär folgen, zusammen an dem gemeinsamen Ziel arbeiten. Für die Nachhaltigkeit dieses Konzeptes ist ein  „Runder Tisch“ unabdingbar.


Mögliche Kooperationen aus der Sicht des Vereins

1. Leitung einer freiwilligen Schulsportgemeinschaft in der Schule
2. Leitung einer Talentfördergruppe
3. Fußballabzeichen für die Schüler und Fußballer durchführen
4. Betreuung einer Schulmannschaft
5. Gemeinsame Ausrichtung von Sportveranstaltungen
6. Gegenseitige Hilfe bei der Ausrichtung von Sportveranstaltungen
7. Absprache über die Nutzung von Sportstätten und Räumlichkeiten
8. Beteiligung des Vereins an der Gestaltung eines Schulfestes
9. Ausleihe von Trainingsmaterial für den Sportunterricht
10. Ausleihe von Vereinstrikots für eine Schulmannschaft
11. Schnuppertraining
12. Gegenseitige Bekanntmachung von Aktivitäten