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15.05.2012Relegationsrunden Herren Liga Serie 2011/2012
15.05.2012Antrag des Klub Kosova auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Zurückweisung der Berufung gegen das Urteil des Sportgerichts vom 18.04.12
Projekt "Integration durch Sport" beim FC Türkiye
Wir haben haben als Verein FC Türkiye am Projekt „Integration durch Sport“ vom Hamburger Sportbund teilgenommen.Uns wurde Herr Jan Schütte (Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation / PR-Berater) zur Seite gestellt und die Kosten wurden vom Hamburger Sportbund übernommen. Wir haben im Verein eine Projektgruppe FC Türkiye ins Leben gerufen. Diese Projektgruppe setzte sich zusammen aus folgenden Personen:

Murat Yilmaz (NFV-Schiedsrichter und Mitglied des HFV-Kommission für gesellschaftliche und soziale Verantwortung) Aziz Inan (BSA Harburg Schiedsrichter) Mustafa Beyazit (Fußballspieler und Schiedsrichter), Sakir (Jugendtrainer) Birol Mican (Schiedsrichter-Obmann) und Yücel Sefercik (Jugendtrainer) - auf dem Foto v. lks. nach rechts.
Die erste Zusammenkunft der Projektgruppe mit Herrn Jan Schütte war im August 2011 im „Haus der Jugend Wilhelmsburg“ und endete mit dem letzten Treffen im März 2012 im Clubheim vom FC Türkiye. In dem Zeitraum August 2011 - März 2012 wurde an einem Vereinsflyer gearbeitet. Die Projektgruppe hat sich Gedanken gemacht, wie sie im Stadtteil die „Integration durch Sport“ als Verein FC Türkiye unterstützen können. Es wurde ein zweisprachiger (deutsch & türkisch) Vereinsflyer mit den folgenden Inhalten erstellt (nachstehend in deutsch und türkisch):
Unsere Geschichte / Tahrice; Unsere Stärken / Bizim Kuvetimiz (Unterpunkt wie z.B. Mitglieder aus verschiedenen Nationen und Kulturen); Unsere Erfolge / Bizim Basarilarimiz; Unsere Ziele / Bizim Hedeflerimiz; Trainigszeiten + Trainer / Idman Saatleri + Antrenörler.
Dieser Vereinsflyer wurde mit Erfolg in der Menge von 2500 Stück gedruckt. Eine Zuwendung für den Verein FC Türkiye kam vom Hamburger Sportbund. Ziel des Vereinsflyers ist, dass im Stadtteil „Integration durch Sport“ unterstützt wird.
Murat Yilmaz / FC Türkiye
(NFV-Schiedsrichter und Mitglied der HFV-Kommission für gesellschaftliche und soziale Verantwortung)
Arbeitskreis Inklusion nimmt seine Arbeit auf
Der neu gegründete Arbeitskreis „Inklusion im HFV“ hat am 29. Februar seine Arbeit aufgenommen. Unter der Leitung von Rolf Ludwig nahmen insgesamt 7 Teilnehmer an der ersten Veranstaltung dieser Art teil. Neben einem ersten Erfahrungsaustausch stand eine Zieldiskussion dieses Arbeitskreises auf der Tagesordnung.Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Erfahrungsaustausch und damit auch die Unterstützung beim Aufbau bzw. der Durchführung eines Trainings mit Inklusionsteams im Vordergrund stehen wird. Gemeinsames Ziel ist die Schaffung eines regelmäßigen Wettbewerbs für alle Teams unter der Berücksichtigung der jeweiligen Leistungsstärke in einem leistungsgestaffelter Wettbewerb, sobald ausreichend Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen können.
Die Teilnehmer wollen die Vernetzung zwischen Schule (Förderschule und Regelschule) und den Vereinen voranbringen. Zu diesem Thema freuen sich die Teilnehmer über weitere interessierte und erfahrene Teilnehmer an diesem Arbeitskreis.
Aufgabe des VJA wird es sein, alle Vereine bzw. deren handelnde Personen beim Aufbau eines Teams (z.B. Ansprache von Spielern), beim Trainings- und beim Spielbetrieb zu unterstützen. Die Ausbildung der Trainer und der gemeinsame Austausch schließt sich aus Sicht des VJA daran an. Weitere interessierte Personen zu Mitarbeit und Unterstützung des Arbeitskreises wenden sich bitte an Jussi Romppanen unter j.romppanen@hfv.de.
Im Rahmen der Saisoneröffnung am 29. Juli 2012 wird es auch den Auftakt zu einem Wettbewerb geben, zu dem auch alle Vereine mit Inklusionsmannschaften eingeladen werden sollen, um einen Wettbewerb austragen zu können.
Auf der nächsten Sitzung des Arbeitskreises, die am 23.April stattfinden wird, ist dieses Thema detaillierter zu besprechen.
Christian Okun, VJA
Preisverleihung Werner-Otto-Preis im Behindertensport – Concordia bekommt 2.000,- Euro
Am 28. Februar 2012 wurde im Hamburger Rathaus vor ca. 150 geladenen Gästen, vorrangig aus Politik und Sport, der Werner-Otto-Preis der Alexander-Otto-Sportstiftung verliehen. In Anwesenheit u. a. von Bürgermeister Olaf Scholz, sowie der Familie Otto gehörte auch der SC Concordia zu den Preisträgern. Aus den Händen des Laudators, dem ehem. Wimbledon Sieger Michael Stich, wurde dem Vertreter des SC Concordia, Bernd Orgas, der Anerkennungspreis für Integrationssport übergeben, der mit € 2000,-- dotiert ist.
Von links: Michael Stich, Johanna Sabat (Lebenshilfe eV), Bernd Orgas (SC Concordia), Trainer Robin Polzin und ein Aktiver aus der Behinderten-Mannschaft des Projekts - Foto: SCC
Der SC Concordia ist sehr stolz auf diese, von einer Jury ausgewählten Auszeichnung. Er belohnt die Zusammenarbeit zwischen Lebenshilfe, Hamburger Weg und dem Verein, der Behinderten die Möglichkeit bietet, unter Anleitung Fußball zu spielen. Den Institutionen und dem Verein ist es gelungen sportlichen Ehrgeiz und Spaß zu vermitteln und die Integration in den Verein zu fördern.
Weitere Mitglieder sind gern willkommen. Das Training findet in der Winterzeit in der Sporthalle Holstenhofweg jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr statt. Außerhalb der Winterzeit trifft man sich ebenfalls freitags um 16 Uhr auf dem Sportplatz Osterkamp (gegenüber dem Clubheim des SC Concordia). Weitere Auskünfte erteilt gern der Sportclub Concordia Tel 656 27 97. Wir danken für die Zusammenarbeit: Johanna Sabat und Thomas Ruß von der Lebenshilfe e.V. sowie Katharina Pohle (Special Olympics) und Florian Peters, Robin Polzin, Gerd Angelbeck, Bernd Orgas vom SC Concordia und vielen weiteren Helfern.
Die Alexander Otto Sportstiftung verlieh den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Werner-Otto-Preis im Hamburger Behindertensport zum zweiten Mal. Eine Fachjury kürte die Gewinner unter 15 eingereichten Projekten. Preiswürdig waren Projekte im Bereich des Behindertensports, die zur Integration und Förderung von behinderten Menschen im Sport beitragen und in besonderer Weise nachahmenswert sind. Weitere Preisträger waren der HSB, ETV (Judo) und der Verein fokus!tanzperformance.
Unternehmer und Stifter Alexander Otto gründete die gleichnamige Stiftung zur Unterstützung sozialer Projekte im Hamburger Sport. Seit ihrer Gründung im Oktober 2006 hat die Sportstiftung Projekte in einem Umfang von fast 750.000 Euro gefördert, darunter beispielsweise das Projekt „Kids in die Clubs“, wodurch insgesamt rund 800 Kindern aus einkommensschwachen Familien die Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht wurde. Außerdem unterstützt die Stiftung die Modernisierung des Haus des Sports in Eimsbüttel mit 1,55 Mio. Euro.
HFV Sportcamp „Miteinander statt nebeneinander“
„Wir haben verstanden, was Fairplay ist!“„Miteinander statt nebeneinander“ – unter diesem Motto veranstaltete der Hamburger Fußball-Verband mit der Unterstützung der Firma Globetrotter Ausrüstung zum zweiten Mal in den Sommerferien ein Sportcamp für Jungen und Mädchen aus den Stadtteilen Jenfeld, Tonndorf und Öjendorf.
"Miteinander statt nebeneinander" hieß das Motto beim HFV Sportcamp 2011 - Foto: Gettschat
Viele Fotos vom HFV Sportcamp 2011 gibt es in der Bildergalerie auf hfv.de. Klicken Sie HIER
„Vom Fußball für das Leben lernen“
Bei diesem Sportcamp geht es nicht um sportliche Leistung, sondern um soziales Lernen. Damit gemeint sind die Vermittlung sozialer Kompetenz, Steigerung bzw. Schaffung sozialer Bindungen durch Teilhabe und interkulturelle Kompetenz, Vermittlung von Werten wie Toleranz, Fairplay etc, Prägung von Einstellung und Verhaltensweisen, auch über das Medium Fußball. Zudem wird durch die Schaffung physischer und psychischer Stabilität auch gesundheitliche Prävention betrieben. Die Teilnahme von Kindern unterschiedlicher kultureller Herkunft ist hierbei unbedingt gewünscht.
Kinder, Trainer und Betreuer beim HFV Sportcamp 2011
„Fairplay-Kultur“
Von Montag, 18.7.2011, bis Freitag, 22.7.2011, verbrachte eine Auswahl von 25 Kindern aus den benachbarten Schulen der Umgebung sowie der Arche in Jenfeld ihre Ferienwoche auf dem Gelände der HFV-Sportschule. Das Tagesprogramm begann um 9.30 Uhr und endete um 16.30 Uhr. Die Kinder waren täglich ungefähr vier Stunden auf dem Fußballplatz, jeweils zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag. Unter der Aufsicht des Trainerstabes bestehend aus Janina Helm, Christopher Leitlof und Tim Stegmann (Campleiter) fanden kleine Ballspiele und Trainingseinheiten statt, die nicht nur das Ziel verfolgten, in Technik und Spiel einzuweisen, sondern insbesondere auf spielerische Art Lernbotschaften zu vermitteln. Zudem sollten die Kinder lernen, sich Regeln zu unterwerfen, sowie eine sog. „Fairplay-Kultur“ kennenlernen und übernehmen. Zum Betreuerstab gehörten Merlin Polzin, Marco Schulz, Philipp Bresch, Rico Baltruschat und Claus Reckmann. Die Projektleitung lag bei Claudia Wagner-Nieberding (HFV-Integrationsbeauftragte), Stephan Kerber (DFB-Stützpunktkoordinator des HFV) und Carsten Byernetzki (HFV-Geschäftsstelle). Viel über Fairplay und Regeln zu erzählen hatte auch DFB-Schiri Patrick Ittrich, der am letzten Tag als Überraschungsgast im Camp dabei war und nicht nur viele Fragen beantwortete, sondern auch zur Pfeife griff, als es zu den Spielen Trainer gegen Teilnehmer kam.

2. Bundesliga-Schiri Patrick Ittrich war gern gesehener Gast beim HFV Sportcamp
Gemeinsamkeit beim Mittagessen
Die Kinder und Jugendlichen wirkten auch an der Herstellung des gemeinsamen Mittagessens mit. So schlüpfte eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen am Vormittag in die Rolle eines kleinen Küchenhelfers und unterstützte tatkräftig die Vorbereitung des Mittagessens für die anderen Campteilnehmer. Neugier wecken und Neues entdecken waren hierbei entscheidende prägende Faktoren für diese Erlebnisse. Beim Mittagessen stand die Gemeinsamkeit im Vordergrund. An großen Gruppentischen wurde das Essen in Schüsseln gereicht, maßvolle Portionen ausgeteilt, geredet und abgeräumt. Beginn und Ende dieser Mahlzeit waren für die ganze Gruppe gleich.
... natürlich wurde auch Fußball gespielt....
Spannende Geschichten
Der frühe Nachmittag bestand aus einer ruhigeren Phase, in welcher die Teilnehmer mit Gesellschaftsspielen sich in Geduld, dem Umgang mit Niederlagen, Frust u.ä. üben. Im weiteren Verlauf wurden den Teilnehmern spannende Geschichten vorgelesen, mit dem Ziel, den Kindern das aktive Zuhören näher zu bringen und die Lust zum Lesen zu wecken.
...und um jeden Ball gekämpft
Feedback
„Toll war auch, dass wir verstanden haben, was Fairplay ist“, sagte Antonia nach dem Camp. Muska fand die ganze Woche toll und besonders die Chaosrallye gut. Eine weitere Teilnehmerin sagte: „Ich weiß auch nicht warum, aber ich hab jetzt einfach viel mehr Teamgeist!“
Die Altersgruppe bewegte sich in einem Rahmen von 9 -11 Jahren, besteht also aus Kindern der letzten Klasse der Grundschulen und der ersten Klasse der weiterführenden Schulen. Es ist erklärtes Ziel, die Kinder über den Zeitraum des Camps hinaus für den Fußballsport zu begeistern.












