Ein Erfolgsmodell geht ins zehnte Jahr

Die Basisausbildung im HFV
Seit über 45 Jahren gibt es im HFV eine Betreuerausbildung, die 2001 in die Basisausbildung umbenannt, aktualisiert und ein absolutes Erfolgsmodell wurde. Es ist kaum vorstellbar, aber die derzeitige Form der HFV-Basisausbildung besteht nun schon fast zehn Jahre und wir brauchen uns um Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht sorgen. Sie stehen Schlange, um an dieser Ausbildung teilzunehmen. Diese ist vorgeschrieben zum Erlangen des HFV-Betreuerausweises und führt zu den Lizenzstufen in der Trainerausbildung. Seit Bestehen der Sportschule haben wir die jetzige Form der Basiausbildung umgesetzt. Nach anfangs jährlich steigenden Anmeldezahlen haben sich diese seit ungefähr vier Jahren bei jährlich rund 360 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingependelt.
Der HFV ist der einzige DFB-Landesverband, der zur Erlangung von  DFB-Lizenzen und HFV-Zertifikaten die Basisausbildung zum verpflichtenden Teil aller Ausbildungen ausgewiesen hat und dies auch in der HFV-Ausbildungsordnung satzungsmäßig verankerte. Als kleiner DFB-Landesverband haben wir die höchste Veranstaltungsdichte von Basisausbildungen im Jahr, mit z. Zt. 26 Wochenenden bei 13 Basislehrgängen, mit einer Übernachtung im Teil 1 ab Januar 2011.
Die Qualität unserer Basisausbildung ist unbestritten und wir aktualisieren sie den Gegebenheiten entsprechend ständig. So wie nun ab Januar 2011, wenn das Referat „Integration“ in die Ausbildung eingefügt wird, die Lehreinheiten (LE) auf 38 Zeitstunden ansteigen und wir am absoluten Limit der Ausbildungszeit angelangt sind. Mit einem rund 40 Personen starken Mitarbeiterstab von ehrenamtlichen Lehrgangsleitungen, JLA-Mitgliedern, Fachreferenten und Lizenztrainern, die natürlich zu 90% berufstätig sind und den hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus der HFV-Geschäftsstelle, führen wir diese erfolgreiche Ausbildung durch.
Wir  stoßen allerdings auch auf unsere Grenzen und können daher auch keine zusätzlichen Lehrgänge ausschreiben, denn so wie wir an Grenzen stoßen, stößt auch die Belegung der Sportschule an Grenzen und da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie erwähnt, hauptsächlich berufstätig sind, können wir auch unter der Woche keine Lehrgänge anbieten.
Zusätzliche externe Ausbildungsstätten erreichen meistens nicht den Standart unserer Sportschule und unterliegen wiederum den personellen Herausforderungen, die wir nicht erfüllen können.
An dieser Stelle ist es Zeit, den mitarbeitenden Kolleginnen und Kollegen, ehren- und hauptamtlich einmal für ihre Arbeit zu danken. Denn ohne sie könnte das alles nicht stattfinden. Und auch diese Tätigkeiten sind Ehrenamtspreis verdächtig.
Rund 1008 Stunden (364 für LG-Leitungen, 494 für Referenten und 150 Vor- und Nachbereitung) werden benötigt um 13 Basisausbildungen durchzuführen. Mehr geht nicht! Euch allen danke ich recht herzlich!
Hans-Peter Biallas, JLA – Vorsitzender
 
Das Gruppenfoto zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BasisLG 11, sowie den Lehrgangsleiter Kai Schlotfeldt (vordere Reihe 3. von links)  und Hans-Peter  Biallas, Vorsitzender im JLA (vordere Reihe, 1.von Rechts), hinter ihm Michael Piper (Referent). Foto HPB


John Ment vom Radio Hamburg ist jetzt anerkannter Jugendbetreuer

Foto: John Ment, bekannt aus der Morning Show auf Radio Hamburg und Jugendtrainer beim SC Poppenbüttel, war prominenter Teilnehmer des letzten Basislehrgangs und kann sich jetzt auch „anerkannter Jugendbetreuer“ nennen – Foto Radio Hamburg