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Neue Kooperation des HFV für ein faires Miteinander
Fehlender Respekt, Vorurteile gegenüber Menschen anderer Herkunft und mangelndes Fairness-Verständnis sind nicht selten Ursachen für Konflikte, auch im Fußball.
Mit dem Ziel der Förderung eines fairen Miteinanders kooperiert der HFV ab sofort mit dem Präventionsprojekt „Zweikampfverhalten® - Coolnesstraining im Jugendfußball“.„Wir freuen uns, mit Zweikampfverhalten unser Angebot im Präventionsbereich für den Jugendfußball erweitern zu können“, so Hans-Peter Biallas, Vorsitzender des Jugend-Lehrausschusses.
10 - 16 Jugendliche können an einem zehnwöchigen Kurs für ein faires Miteinander auf dem Fußballplatz teilnehmen, bestehend aus einem zweitägigen Fußballcamp und acht Wochen Trainingseinheit.
Das Projekt stellt hierbei die soziale und pädagogische Komponente des Sports in den Mittelpunkt.

Durch die Kombination von Fußballtraining, sozialem Lernen und Konfrontativer Pädagogik lernen die Teilnehmer, mit Frust- und Stresssituationen besser umzugehen und entwickeln Handlungsalternativen bei Provokationen.
Zudem werden mittels sportlicher Werte wie Respekt, Fairness und Toleranz, kommunikative wie auch soziale Kompetenzen trainiert, Teamgeist und Vertrauen gefördert, das Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen gesteigert.


Damit erhalten die Jugendlichen ein Handwerkszeug, welches sie nicht nur im Alltag auf, sondern auch neben dem Platz einsetzen können.
Einen weiteren wichtiger Baustein des Projekts bildet die Zusammenarbeit mit Berufssportlern.
„Ein Jugendlicher braucht Vorbilder. Mit Unterstützung der Profi-Sportler können wir den Jugendlichen beibringen, worauf es im Leben ankommt“, so Rebekka Salome Henrich, Projektleiterin und Initiatorin von Zweikampfverhalten (Foto links).Unterstützung erhalten die Teilnehmer daher durch Fußball-Profis vom HSV. Im persönlichen Gespräch erzählen diese von ihren eigenen Erfahrungen, diskutieren über Streitigkeiten und Fouls auf dem Platz und geben wertvolle Tipps für ein faires Verhalten. Zusätzlich absolvieren die Profis gemeinsam mit den Teilnehmern eine Trainingseinheit auf dem Fußballplatz mit dem Ziel der Leistungssteigerung.
Auf diese Weise wirkt das seit 2008 bestehende Projekt einer negativen Entwicklung erfolgreich entgegen oder beugt ihr gar vor.
In der Vergangenheit nahmen daher auch wenig bis gar nicht gewalt- oder sonstig verhaltensauffällige Jugendliche und Mannschaften teil, deren Trainer und Vereine besonderen Wert darauf legen, dass es dabei bleibt.
Weitere Informationen unter www.zweikampfverhalten.de
Folder Zweikampfverhalten als PDF zum Download
Infoblatt Präventivmaßnahmen als PDF-Datei zum Download












